Das Gesicht der Alpener Innenstadt prägen

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Matthias Rottmann, Michiel van Driessche, Klaus-Peter Lorenz, Professor Thomas Fenner, Bürgermeister Thomas Ahls und Claudio Steege freuen sich über einen gelungenen Architekturwettbewerb zur Neugestaltung der Alpener Innenstadt.
Alpen: Rathaus |

Alpens Bürgermeister Thomas Ahls zeigt sich beim Pressegespräch zur Bekanntgabe der Gewinner für den Stadtumbauwettbewerb erleichtert. Das Team von Felixx Landscape und DeZwarteHond siegt klar und kann sich auf ein Preisgeld in Höhe von 14.000 Euro freuen.

Alpen. Erstmals, so Thomas Ahls, sei ein derart aufwändiges Verfahren durchgeführt worden. Dafür erntete die Gemeinde auch Lob vom Sachpreisrichter Professor Thomas Fenner, der betonte, dass dies eine große Kraftanstrengung für die kleine Gemeinde bedeutet hätte.
Aber schließlich geht es ja auch um nichts geringeres, als um das Herz von Alpen, die Innenstadt. Sechs Architektenbüros hatten ihren Hut in den Ring geworfen und sich an die Aufgabe gewagt, diesen Bereich grundlegend neu zu gestalten.
Die Jury entschied sich einmütig für den Entwurf der Architekten Michiel van Driessche und Matthias Rottmann. Der zweite Platz wurde nicht belegt, dafür gab es drei dritte Plätze.
Der Dank von Professor Fenner galt neben dem begleitenden Architekturbüro Niemann und Steege auch den Alpenern, die das Angebot, sich an den Projekt-Präsentationen zu beteiligen, rege genutzt haben. Auch der Jury dankte er, die mit „Herzblut“ dabei gewesen sei.

Pulsierende Lebensader


Bei der Vorstellung des Siegerentwurfs geriet Fenner regelrecht ins Schwärmen: dieser sei eine runde Sache und gebe die richtige Antworten auf die gestellten Fragen. „Die Burgstraße wird hier zur pulsierenden Lebensader und ist sehr schön in das Gesamtkonzept integriert.“ Dabei hätten die Architekten keine globale Lösung vorgeschlagen, sondern setzten auf ein Baukastensystem, das schrittweise zu realisieren sei. Die Wallanlage sieht eine Teilbebauung mit einer „charmanten holländischen Bauweise“ vor. Auch eine Grünzone wird berücksichtigt.

Kirchenprojekt


Besonderes Augenmerk liegt auch auf der evangelischen Kirche. Sie soll mit einer kleinen Mauer eingefasst werden. In diesem Raum findet sich ein Gebäude und der Amaliengarten. Viele Ideen gibt es auch zur Schule und zum Rathaus-Umfeld.
Professor Fenner hofft jetzt darauf, dass jetzt nicht an dem Plan „herumgemäkelt“ wird, es handele sich um ein „ganzheitliches Konzept“. „An diesem Masterplan hat sich alles andere zu orientieren. Nur so kriegen wir eine richtige Ortsmitte hin“.
Matthias Rottmann betonte für das erfolgreiche Architekturbüro, dass Orte mehrere Dinge gleichzeitig zu erfüllen hätten. Das Kräftefeld Ökonomie (Parkplätze), Sozialfunktion (Kinderspielplatz) und Ökologie (Grünflächen) müsse dabei in Einklang gebracht werden.
Bürgermeister Thomas Ahls hofft, dass als erstes Projekt der Bereich um die evangelische Kirche angepackt werden kann.
Auch an den nächsten Schritten zur Umsetzung des Projektes werden die Alpener wieder mit moderierten Informationsabenden beteiligt.
Der Bürgermeister hofft, dass das Projekt bei der Bezirksregierung auf Akzeptanz stößt. Denn „eine Förderung in Höhe von 50 Prozent steht auf dem Spiel“.
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