Mitreißende "Wohnzimmerlesung" der Krimiautorin Renate Wirth im Hause des Ehepaares Bohländer in Menzelen

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Herr Bohländer trägt seine Begrüßungsrede vor
  Alpen: Gindericher Straße |

Hocherfreut zeigte sich der pensionierte Lehrer Ludger Bohländer, als die Krimiautorin Renate Wirth an einem Abend im Monat April das Wohnzimmer seines Hauses betrat. Er habe all ihre Krimis, die sie gemeinsam mit Herrn Thomas Hesse aus Wesel schreibt, in seinem Bücherregal stehen. Auch habe er mit seiner Gattin zur Lesung des Autorenduos im Mai in Ginderich gehen wollen, wie erfreut sei er jedoch gewesen, als Frau Wirth ihm telefonisch mitgeteilt habe, dass er der Gewinner der Wohnzimmer-Lesung sei. Mit diesen Worten begrüßte Herr Bohländer die Erfolgsautorin und die 25 Gäste, die das Ehepaar zu dieser Lesung eingeladen hatte, in einer kurzen, aber sehr herzlichen Willkommensrede, in der er auch wissen ließ, dass er sich mit vielen anderen Interessenten bei dem Wochenblatt "Der Xantener" um diese Autorenlesung beworben habe.
Mucksmäuschenstill wurde es dann, als Frau Wirth ihren neuesten Krimi, den sie natürlich wieder gemeinsam mit Herrn Hesse geschrieben hat, zur Hand nahm. Nach einer kurzen Einführung begann sie aus dem ersten Kapitel zu lesen, und das so freudig und lebendig, dass alle Gäste sich mit in den Krimi einbezogen fühlten, zumal die wichtigsten Personen die tatkräftige Hauptkommissarin Karin Krafft und ihre Kollegen Gero von Aha und Nicolas Burmeester allen Anwesenden bestens bekannt waren. Dass die Orte der Handlung Xanten, Wesel und Rheinberg hießen, sorgte nicht nur für allgemeines Interesse, sondern auch für eine gewisse Identifikation mit den Geschehnissen.
Das Lebensende einer jungen Frau, die vermutlich an "Chrystal Meth", einer neuen synthetischen Droge, gestorben ist und der Tod einer alten Dame, der vorschnell zu den Akten gelegt worden war, lassen Karin Krafft und ihre Männer an verschiedenen gut bekannten Orten diesseits und jenseits des Rheines aktiv werden. So begibt sich das "Trio Infernale" nicht nur zum "Rosenhof" in Marienbaum, sondern auch zum Otto-Pankok-Museum in Drevenack, in den Reichswald in Kleve und in die Wache der Polizeistation der Stadt Dinslaken, um nur einige der Orte zu nennen, die das Krimiautoren-Duo genau inspiziert hat, um sie im Detail für ihre Erzählung nutzbar machen zu können.

Was hat es nun aber mit dem Titel "Der Käfer" auf sich?

Dieses Mal bezieht sich der Tiertitel nicht auf das schnell assoziierte "Krabbeltier", wie es der Gewohnheit der Autoren, ihren Büchern Namen von Tieren zu geben, entsprochen hätte, nein, gemeint ist der VW-Autotyp, der im Volksmund diese Bezeichnung trägt, und ein solcher wurde in der Nähe der deutsch-niederländischen Grenze gefunden. Nach einem tödlichen Unfall war er dort verbuddelt und nach vielen Jahren verrottet und zerfressen wieder entdeckt worden.
Dieser in der Presse erschienene Fund hatte Frau Wirth und Herrn Hesse vor anderthalb Jahren Erzählstoff für den "Krimi-Käfer" geliefert. So ließ es Frau Wirth ihre Zuhörerinnen und Zuhörer in einer kurzen Lesepause wissen.
Im Weiteren nutzten die Gäste diese Pause, um sich über die Arbeitsweise eines "Schreibduos" informieren zu lassen. Dass sie und Herr Hesse den "Plot" für ihren ersten Krimi vor beinahe zehn Jahren erstmalig auf Tapete in einem Café in Wesel fixiert hätten, teilte sie auch gern und ein wenig amüsiert mit. Auch dass ihre Krimireihe, die immer Tiere im Titel hat, in aller Welt gelesen wird, wusste sie freudig zu berichten.
Die Lesung endete mit einem kräftigen Applaus und netten Dankesworten des Gastgebers, der das "Lesezimmer" mit vielen interessanten Lämpchen und Kerzchen so richtig anheimelnd dekoriert hatte.
Natürlich ließen es sich die Gäste nicht nehmen, so manches handsignierte Exemplar des "Käfers" mit nach Hause zu nehmen.
"Dieser Abend war nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich!" Dessen waren sich alle Besucherinnen und Besucher sicher, die Frau Wirth nicht nur ihrer gekonnten Vortragsart, sondern auch wegen der vielen Informationen rund um das "kriminelle Geschehen" gern zugehört hatten.
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1 Kommentar
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 29.04.2015 | 00:23  
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