Der Kirchturm

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Erwitter Kirchturm (Foto: Zeichnung von Wolfgang Werner)
Der Kirchturm

Aus der Ferne kommend als erstes ich seh
den Kirchturm, sich reckend in die Höh.
Von allen vier Seiten winkt er mir zu,
verspricht mir die Heimat, verspricht mir
die Ruh!

Erbaut vor Jahrhunderten trotzt er Wind und Sturm
kompakt und beständig schaut er sich um
und sieht das fruchtbare Land um sich liegen,
wo Menschen sich sichtbar fleissig regen.

Am Sonntag seine Glocken dröhnend erschallen,
verkünden weithin den Gläubigen allen,
dass es Zeit ist, zur Kirche zu gehen und zu beten
und Gottes Hilfe für die Woche zu erflehen.

Vor fast 50 Jahren ein Brand zerstörte
den Kirchturm und die Glocken, die dazu gehörten.
Heute steht eine Glocke still und stumm
vor der Kirche zum Gedenken herum.

Nachts erstrahlt der Turm in hellem Licht,
dass man ihn auch in der Dunkelheit sieht.
Und in kleinen Kammern, tief im Mauerwerk
kostbare Ikonen sind gut versteckt.

So steht der Kirchturm als Wahrzeichen der Stadt
und Alle sind stolz,
dass man einen so schönen Turm stehen hat.
Hoch oben fliegen die Falken um das Kreuz,
die Turmuhr täglich die Zeit anzeigt.
Die Glocken erinnern und tuen kund,
wenn geschlagen hat die letzte Stund.

Und brauch ich auch einmal für mich etwas Zeit,
so geh ich in die Kirche und bin bereit
mich ganz der Stille und Ruh hinzugeben,
die oft mir fehlt im geschäftigen Leben.

In diesen Mauern, altehrwürdig aus Stein gebaut,
hat schon mancher seinem Herrgott vertraut
und konnte getröstet gehen hinaus.
Dafür ist es unser „Gotteshaus“.
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