Dreikönigsempfang: Bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet

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Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger wurden beim diesjährigen Dreikönigsempfang geehrt. Fotos: Ranke

Beim traditionellen Dreikönigsempfang der Stadt Arnsberg stand am Sonntagabend das bürgerschaftliche Engagement im Vordergrund. Direkt zu Beginn machte die stellvertretende Bürgermeisterin Rosemarie Goldner deutlich, dass sie angesichts der bevorstehenden Bürgermeisterwahl auf politische Zukunftsthemen verzichte, da sie keine "Eckposten" setzen wolle.

Goldner begrüßte zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Kirchen, Institutionen und Vereinen im Kulturzentrum am Berliner Platz. Das Werben für soziale Zwecke, wie es auch durch die Heiligen Drei Könige deutlich werde, die in diesen Tagen in den Ortsteilen unterwegs sind, gehöre zur städtischen Identität. Es sei "erstaunlich und bewundernswert zugleich", erklärte sie in ihrer Rede, wie sich bürgerschaftliches Engagement zu einem Aktivposten für die Stadt entwickelt habe.
Aus der Fülle der Ortsteile ergebe sich eine Vielzahl an Einzeltätigkeiten. "Die Geschäftsstelle Engagementförderung Arnsberg bündelt die Einsatzformen und schafft so die Rahmenbedingungen zur Unterstützung und Förderung des Ehrenamtes", so die stellvertretende Bürgermeisterin. Mit mehr als derzeit 60 Projekten würden kontinuierlich mehrere Tausend Bürgerinnen und Bürger erreicht, würden 596 Vereinen Fortbildung und Qualifizierung geboten.

"Ohne aktive Bürgerschaft undenkbar"

So werde aus der Vielzahl Gemeinschaft, aus dem "Ich" ein "Wir." Über gesetzliche Bedingungen hinaus würden Mittel und Wege im bürgerschaftlichen Engagement gefunden, die ohne eine aktive Bürgerschaft "undenkbar" wären. "Wir leben nicht nach dem Prinzip Darwins, dass der Stärkere obsiegt, sondern wir merken, wer wann Hilfe, Unterstützung, Beistand braucht."
14 Bürgerinnen- und Bürgermedaillen wurden am Sonntagabend verliehen. Ausgezeichnet wurden: Die Projektgruppe "Eichholzfriedhof", das Projekt "Wishtree - Frauen helfen Arnsberger Kindern", Edwin Müller, Walter Eickel und Meinolf Strackbein, Werner Schnell, Angelica Fraske, Helene Fabri, die Geschichtswerkstatt Möhnestraße/ Reiner Ahlborn, Anni Künkenrenken, Maresi Lange/ Caritas-Konferenz St. Stephanus Niedereimer, der SGV Oeventrop, die Flüchtlingshilfe Oeventrop, Wolfram Blanke und Winfried Kroll. Goldner würdigte das Engagement jedes Einzelnen jeweils in einer kurzen Laudatio.
Auch Landrat Dr. Karl Schneider würdigte in seiner Ansprache die Leistungen der Ehrenamtlichen. "Ehrenamt ist der Kitt unserer Gesellschaft." Ein Dank ging unter anderem auch an die Polizei, Feuerwehren und Rettungskräfte. Ihnen gebühre Anerkennung und Respekt, "Angriffe dürfen wir nicht tolerieren."
Neben der Ehrung verdienter Mitbürger wurden auch zahlreiche Sportler für besondere Leistungen geehrt. Mehr dazu hier
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