Ein verlässlicher Partner in der Region

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Michael Reitz, Dr. Florian Müller, Christian Eschbach und Jürgen Dörner (v.li.) stellten die Bilanz der Volksbank Sauerland vor.
  Arnsberg: Drostenfeld | Volksbank Sauerland vermeldet weiter positive Entwicklung

Den Einstieg zur Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2015 der Volksbank Sauerland brachte Vorstand Christian Eschbach kurz und knapp auf den Punkt: „Wir können ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis verkünden, trotzdem machen wir uns Sorgen.“ Den Herausforderungen des Marktes wurde auch diesmal wieder mit Stärke begegnet, (fast) in allen Bereichen gab es positive Entwicklungen zu vermeldet.
Nur bei den Investitionen in die erneuerbaren Energien gibt es einen Knick. „Hier fehlt einfach noch eine gewisse Rechtssicherheit. Etwa bei den Standortfragen“, so Eschbach. „Für die Zukunft allerdings sehen wir da weiter große Wachstumschancen.“
Die weiteren Zahlen belegen dann, dass die gesetzten ehrgeizigen Ziele in den Kerngeschäftsfeldern erreicht wurden. Die Bilanzsumme beispielsweise konnte auf 1.32 Milliarden Euro gesteigert werden, ein Plus von 11 Millionen Euro. „Damit sind und bleiben wir ein wichtiger Bestandteil der Region“, unterstreicht deshalb Vorstand Jürgen Dörner. Das Gesamtkundenvolumen, das sind die Kundenkredite zuzüglich der Kundeneinlagen, stieg sogar um 68.3 Millionen Euro auf nun 2,722 Milliarden. Damit betrug das Wachstum, dazu zählen die stetig wachsenden außerbilanziellen Aktivitäten bei den Wertpapieranlagen, bei Darlehen, beim Bausparen und im Versicherungsgeschäft, absolut 2,6 Prozent,.
Auch die Baufinanzierung gehört weiterhin zum Kerngeschäft der Volksbank Sauerland. 671 Bauherren wurden unterstützt. Inklusive vermittelter Darlehen beträgt die vermittelte Summe 60 Millionen Euro. Zurzeit sind sogar Zinsen im Baubereich unter zwei Prozent möglich. „Dass wir in diesem Bereich so gut aufgestellt sind zeigt den guten Ruf, welches unser Institut in der Region genießt“, ist Christian Eschbach stolz.
Wie groß das Vertrauen und die damit verbundene Wertschätzung der Kunden und Mitglieder ist, spiegelt sich in den Kundeneinlagen wieder. Das Volumen stieg auf 935,6 Millionen Euro, 9,3 Millionen Euro mehr als 2014. Die Gründe für diese positiven Entwicklungen sieht Vertriebsvorstand Michael Reitz in der individuellen Beratung vor Ort in 23 personenbesetzten Filialen von Brilon bis Voßwinkel, im schnellen, unkomplizierten Service und in einer effektiven Abwicklung: „Das macht uns aus.“
Und auch deshalb stiegen die Mitgliederzahlen weiter an. „Seit 2011 sind 1.865 Personen hinzugekommen und haben unseren Kreis erweitert“, haben die Vorstandsmitglieder genau gezählt. „Im letzten Jahr betrug der Zuwachs 62 Personen.“ Doch damit gibt sich die Volksbank-Spitze nicht zufrieden und will eine Mitgliederstrategie starten. „Unser Ziel ist eine Quote von Zweidrittel Kunden/Mitglieder“, schaut Christian Eschbach in die Zukunft. Schließlich kann das Geldinstitut mit attraktiven Konditionen punkten. „In den letzten Jahren schütteten wir jeweils fünf Prozent auf die einzelnen Geschäftsguthaben aus. Dies streben wir auch für dieses Jahr an“, ist aus den Vorstandsreihen zu hören. Insgesamt 1,2 Millionen Euro sollten zur Ausschüttung kommen, eine stabile Situation, wie die Verantwortlichen betonen.
Trotzdem gibt es auf der Stirn Sorgenfalten. Die Niedrigzinsphase bringt schlechte Stimmung in der Branche, da niemand so recht abschätzen kann, wohin diese Entwicklung führt. „Wir sind nicht blauäugig, wir machen uns schon Gedanken, doch noch ist alles stabil bei uns“, beschwichtigt Jürgen Dörner. Die Regulierungswut der Politik allerdings hat schon für Veränderungen gesorgt. Alleine 17 Angestellte sind damit beschäftigt, die Anforderungen zu erfüllen. Da sollte jetzt genug Power gebunden sein.
Auch die Digitalisierung und der demografische Wandel werden nicht aus den Augen verloren.
296 Mitarbeiter, davon 18 in der Ausbildung, garantieren den hohen Qualitätsanspruch, den die Volksbank Sauerland an sich selbst stellt. Permanente Weiterbildung ist selbstverständlich. Aktuelle sind sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Studiengängen „Bachelor“ und Diplom-Bank-Betriebswirt „unterwegs“. Dazu Personalvorstand Jürgen Dörner: „Diese engagierten und gut ausgebildeten Beschäftigten bilden unsere Grundlage für die positive Beziehung zu den Kunden und geben der Bank ein Gesicht.“
Nicht wegzudenken aus dem Leben vor Ort ist die Volksbank im sozialen, karitativen und sportlichen Bereich. 240.000 Euro betrug 2015 das Spendenaufkommen. Der neuen online-basierten Plattform „Crowdfunding“ kommt inzwischen eine besondere Bedeutung zu. Zwölf Projekte konnten bereits abgeschlossen werden, weitere stehen in der „Warteschleife“. „Wir sehen uns in der Pflicht, in der Region einiges zu tun“, unterstreicht deshalb Jürgen Dörner.
Mit in den Reihen des Vorstandes saß auch der Generalbevollmächtigte Dr. Florian Müller. Er wird im Oktober 2017 auf den Platz von Jürgen Dörner rücken.
Wie Vorstandsmitglied Christian Eschbach zudem bekannt gab, wird er Ende des Jahres 2016 in den Ruhestand gehen. Dann wird Michael Reitz, aktuell für den Privatkundenbereich verantwortlich, den Bereich Firmen- und Gewerbekunden übernehmen.
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