Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Besuch in Arnsberg

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Mit einem Bürgerempfang für ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger in Arnsberg endete am Dienstag die NRW-Antrittsreise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. In Begleitung seiner Ehefrau Elke Büdenbender sowie Ministerpräsident Armin Laschet und seiner Ehefrau Susanne traf er am Abend mit großer Polizeieskorte an der Bezirksregierung ein.

„Sie sind in der Minderheit: Meine Frau ist Westfälin, ich bin Westfale, der ganze Saal ist voller Westfalen“, scherzte der Bundespräsident gleich zu Beginn in Richtung Laschet. Südwestfalen habe für ihn einen ganz besonderen Wert: „Hier habe ich meine Frau gefunden.“ Und: "Hier sind Menschen, die sich um mehr kümmern als um sich selbst.“

Dank und Respekt für Ehrenamtliche

Das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, die sich ehrenamtlich engagieren, beispielsweise bei der Feuerwehr, in Vereinen oder in der Flüchtlingshilfe, war dem Bundespräsidenten ein besonderes Anliegen. Oft seien es gar nicht die großen Organisationen, die dafür sorgten, dass die Gesellschaft funktioniert, sondern die unzähligen kleinen Organisationen und Initiativen, die sich tagtäglich für andere einsetzen. Steinmeier nannte hier beispielhaft die in der Hospizarbeit Engagierten, die Sterbende in ihren letzten Stunden begleiten. „Dafür habe ich ganz großen Respekt.“

Ohne sie wäre es nicht dasselbe Land, in dem wir leben.“

Allen Ehrenamtlichen sprach er seinen ganz herzlichen Dank aus: „Ohne sie wäre es nicht dasselbe Land, in dem wir leben.“
Ministerpräsident Armin Laschet hatte zuvor in seiner Rede besonders auf die Bedeutung Südwestfalens verwiesen. „Hier gibt es keine anonymen Dax-Konzerne, sondern in den Städten und Gemeinden fest verwurzelte, wirtschaftlich starke Familienunternehmen, die sich auch einbringen, wann immer Hilfe nötig ist.“
Auch Regierungspräsident Hans-Josef Vogel verwies auf die Bedeutung der drittstärksten Industrieregion Deutschlands, die „tief und vielfältig bürgerschaftlich geprägt“ sei. „Diese Bürgerinnen und Bürger setzen sich für das ein, was ihnen am Herzen liegt.“ Dieses Engagement gelte es immer wieder neu zu unterstützen.
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