Rainbow-Gospel-Chor besucht Flandern.

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  Flandern ist eine der drei Regionen des Königreiches Belgien. Ob man Flanderns Charme in Form seiner Kunst, Architektur oder seiner romantischen Städte entdecken möchte: Hier ist für jeden etwas dabei.

So machte sich der Gospelchor aus Neheim mit seinen Partnern und Chorleiter Albert Göken auf, um diese vielen Sehenswürdigkeiten zu genießen.

Das erste Ziel der mehrtägigen Reise war Brüssel. Die besondere Atmosphäre der Belgischen Hauptstadt zieht Besucher schnell in ihren Bann. Am Rand der Stadt glänzte im Sonnenschein das Atomium, das Wahrzeichen der Stadt. Im historischen Zentrum wartete der Marktplatz mit dem imposanten Rathaus. Die Highlights in Brüssel liegen nah beieinander und konnten bei einer Stadtführung bequem erkundet werden. Einen Gang durch die prächtige Saint-Hubertus-Galerie mit seinen luxuriösen Edelboutiquen und Cafes konnte man sich nicht entgehen lassen. Belgische Pralinen sind berühmt. Die besten und teuersten werden per Hand hergestellt. Erfunden wurde die Praline in Brüssel. Viele Chormitglieder nahmen sich Kostproben für sich oder ihre Lieben daheim mit.

Als Nächstes stand Brügge auf dem Reiseprogramm. Die Weltkulturerbestadt Brügge ist einer jener Orte, die einen direkt ins Herz treffen. Mit einem professionellen Reiseleiter schlenderten die Gäste aus Neheim durch gewundene Gassen entlang der stimmungsvollen Grachten und Festungsanlagen - reizvolle Zeugen einer reichen Vergangenheit. Man empfand es als spirituell oder einfach nur gemütlich. Alle genossen diesen Tag, nicht, ohne der Liebfrauenkirche mit ihrer reichhaltigen Kunstsammlung, wie z.B. der weltberühmten „Madonna mit Kind“ von Michelangelo, einen Besuch abgestattet zu haben.

Am nächsten Tag führte die Reise weiter in die Hafenstadt Antwerpen. Sowohl mit dem Bus, aber auch zu Fuß wurde diese Stadt von der Reisegruppe aus dem Sauerland erkundet. Von großer internationaler Bedeutung ist Antwerpen durch seinen Seehafen, den zweitgrößten Europas. Das Rathaus, die Gildehäuser am Großen Markt und die Kathedrale sind nur einige Sehenswürdigkeiten, für die man sich Zeit nahm. Wer wollte, stattete der Liebfrauen-Kathedrale noch einen Besuch ab. Eine Entscheidung, die niemand bereute. Die höchste Kirche Belgiens beherbergt eine Reihe von europäischen Meisterwerken. Darunter sind auch vier Gemälde des Antwerpener Künstlers Rubens. Es handelt sich dabei um „Die Kreuzaufrichtung“, „Maria Himmelfahrt“, „Die Auferstehung Christi“ und „Die Kreuzabnahme“. Letzteres ist eines der berühmtesten Bilder überhaupt von Rubens. Bei strahlendem Sonnenschein ließ es sich so mancher in Cafes mit außergewöhnlichem Charme richtig gut gehen.

Der letzte Tag dieser Reise war für Gent vorgesehen. Das historische Gent ist eine der schönsten Städte im belgischen Königreich. Mit mehr denkmalgeschützten Gebäuden als jede andere belgische Stadt gibt es hier viel Architektur zu sehen. Während eines Rundgangs durch das Zentrum fiel sofort jedem „Burg Gravensteen“ ins Auge. Ursprünglich 1180 erbaut und Sitz für Adelige, Gericht und Gefängnis. Mitten in der Stadt nutzte man die Möglichkeit, mit Booten auf Gent’s Kanälen einen anderen Blick auf die Stadt zu werfen. Da für die Besichtigung dieser Stadt genügend Zeit eingeplant war, hatte jeder noch die Möglichkeit, persönlich auf Entdeckungsreise zu gehen, um die Vielfältigkeit dieser Stadt auf sich wirken zu lassen.

Am nächsten Tag traten die Gäste aus Neheim die Heimreise an. Die Fahrt ging über Brüssel. Dort empfing uns die Deutsche Gemeinde St. Paulus herzlich zur Gestaltung eines gemeinsamen Gottesdienstes. Während der gesamten Reise suchte der Chor mit seinem Chorleiter immer wieder Kirchen auf, um dort einen Teil seines Repertoires darzubieten. Fremde Menschen, die dort verweilten, waren darüber sehr dankbar und taten dies auch kund.

Alles in allem war es eine beeindruckende Reise bei bester Stimmung und hervorragendem Wetter. Wie sagte bereits schon Barack Obama? „Es ist leicht, ein Land zu lieben, das für Schokolade und Bier bekannt ist.“ 
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