Begegnungen sind wie Regentropfen auf der Haut...

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(Foto: Fachstelle Zukunft Alter)
 
(Foto: Katja Buergermeister)
Ausstellung "Begegnungen" berührt und begeistert das Publikum.

Manche Begegnungen
sind wie Regentropfen:
sie berühren Dich sanft,
prickeln ein wenig auf Deiner Haut
und werden mit einem kleinen Schmunzeln Erinnerung.

Manche Begegnungen
sind wie ein Sonnenschein:
sie umarmen Dich liebevoll und wärmend,
öffnen Dir Arme und Herz und
schenken Deiner Seele Geborgenheit

Dr. Meinolf Hanxleden, Chefarzt der Geriatrie im St. Johannes-Hospital des Klinikums in Arnsberg eröffnet am Freitag, 22.11.2013. die Ausstellung "Begegnungen" . 60 Gäste waren zur Vernissage gekommen. Begeistert und berührt von den ausdrucksstarken Fotos und Cartoons.

„Der Wert sozialer Beziehungen ist ihre emotionale stützende Kraft. In der Begegnung reicht es somit nicht, dass andere Menschen da sind, sie müssen für einander da sein. In unserer Gesellschaft, der vielerorts soziale Kälte unterstellt wird, in der Depression, Burn Out, Medienhetze, Ausgrenzungen sowie einerseits eine zunehmende Materialisierung, sprich Ökonomisierung gesellschaftlicher Bereiche, andererseits der Begriff der Altersarmut Schlagzeilen füllen, wird gelebte Gemeinschaft, also soziale Teilhabe, von tragender Bedeutung, um subjektive Vereinsamung zu verhindern. Subjektive Vereinsamung quält und macht krank", mahnt Dr. Meinolf Hanxleden.

"Wenn wir uns dieser Ausstellung von der künstlerischen Seite her nähern, so fällt mir Josef Beuys Theorie der sozialen Plastik ein. Diese Theorie besagt, dass jeder Mensch durch kreatives Handeln zum Wohle der Gemeinschaft beitragen und dadurch plastizierend auf die Gesellschaft einwirken kann. Beuys meint hiermit, dass jeder daran teilnehmen kann, das Leben insbesondere in Politik und Wirtschaft sozial und kreativ zu gestalten. Voraussetzungen sind hierfür Spiritualität, Offenheit, Kreativität und Phantasie. Diese Fähigkeiten sind nach Beuys bei allen Menschen vorhanden, sie müssten nur erlernt, ausgelebt und gefördert werden.

Innerhalb der einzelnen Angebote des Demenz-Projektes der Stadt Arnsberg finden Begegnungen auf unterschiedlichste Weise statt, wodurch Spiritualität, Offenheit; Kreativität und Phantasie gefördert werden, also Gesellschaft plastiziert und soziale Teilhabe gelebt wird zum Wohle des einzelnen und der Gesellschaft.“ (Auszüge aus der Rede von Dr. Meinolf Hanxleden)

Die Vernissage der Ausstellung "Begegnungen" wurde galant moderiert durch den Zauberkünstler Christian Bach. Das Publikum zeigte sich begeistert. Annette Endler rezitierte spontan einige Gedichte aus ihrer Liebeslyrik "Eine Himmelsrose hat die Wolke zwischen den Lippen". Musikalisch umrahmt durch einihe Mundharmonika-Spieler unter der Leitung von Benedikt Jochheim.

Die Ausstellung ist noch bis zum 1.1.2014 geöffnet. Sie werden überrascht sein, staunen, schmunzeln, lachen. Begegnung erleben. Nutzen Sie die Chance. Lassen Sie sich inspirieren. Jedes einzelne Bild und Cartoon erzählt ihnen seine ganz individuelle Geschichte...

Ort: Klinikum Arnsberg • St. Johannes-Hospital, Springufer 7, 59755 Arnsberg, in der 2. Etage - Übergang zum Haus D

Initiiert wurde die Ausstellung durch das Arnsberger Netzwerk Demenz und durch das Demenz-Servicezentrum Siegen Wittgenstein.

Falls Interesse an einer Gruppen-Führung besteht, melden Sie sich bitte in der Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg, Lange Wende 16 a, 59755 Arnsberg, Tel.Nr.: 02932-201-- 2206 oder 2207- Ansprechparter- Marita Gerwin - Manuela Völkel - Stefan Gößling

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