"Kunst-Uhr" schlägt jetzt in Hüsten die Zeit

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Die Nachtwächter Marco und Dennis am Freitag unter dem neuen Kunstwerk, der Uhr von Albert Weis in Hüsten. Fotos: Albrecht
Hüsten: Hüsten |

Hüsten. Unscheinbar, unauffällig... aber genau! Gestern Nachmittag wurde an den RWE-Trafohäuschen am Kress-Parkplatz in Hüsten ein neue Kunst-Werk für den Stadtteil eingeweiht: „temps“ (französisch „Zeit“) ist die Arbeit von Albert Weis, der sein Werk auf Einladung des Kunstvereins Arnsberg in Hüsten errichtete.

Mächtig eingebracht in die Feier zur Einweihung des Kunstwerkes in Hüsten hatte sich gestern Nachmittag die gesamte Grundschule Mühlenberg. Sie gestaltete dabei aber nicht nur das Einweihungsfest mit Musik, Tanz und Gedichten: Zugleich wurde auch eine Ausstellung mit dem Thema „Zeit“ im KiQ-Büro in der Hüstener Ludgeripassage eröffnet. Hier präsentierten die Kinder die Ergebenisse aus dem Unterricht.

Kunst-Uhr an einem besonderen Ort

„Die Uhr des Künstler steht an einem besonderen Ort“, erklärte Kathrin Ueberholz vom Kunstverein Arnsberg vor zahlreichen Gästen aus dem Stadtteil. Dieser „Unort“ sei das Trafohäuschen, das durch die Uhr des Künstlers Albert Weis gleichsam mit zum Kunstwerk werde.

Der in Passau geborene und nun in Berlin lebende Künstler Albert Weis stellte sein Kunstwerk dem Publikum vor. „Das ist kein typischer Ort für ein Kunstwerk“, so weiß, aber längst schon habe sich die Kunst dem Alltäglichen zugewandt. Kunst setzte sich mit Alltäglichem auseinander, auch die Zeit gehöre natürlich dazu, so der Künstler. Die „Kunst-Uhr“, die nur aus zwei Plexiglasscheiben und Zeigern besteht, verzichtet auf ein Ziffernblatt. Zusammen mit ihrer Form zeigt sie Parallelen zu Uhren, wie sie an Fabriken im Einsatz sind.

Alle haben eine Uhr, aber keiner hat Zeit

„Alle haben eine Uhr, aber keiner hat Zeit“, leitete Martina Brunsmeier von der Grundschule schließlich das Programm der Schülerinnen und Schüler ein. U.a. wurden die Titelmelodie vom Rosaroten Panther gesungen sowie Gedicht und Tänze zum Thema Zeit aufgeführt. Im Anschluss waren allen Kinder, Eltern und Gäste zum Besuch der Ausstellung im KiQ-Büro eingeladen, wozu vom Eis-Café Kinderpunsch und Glühweihn serviert wurde.

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