50 Jahre Grundschule an der Friedrichshöhe

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Schuleinweihung 1966. Architektin Rönnecke übergibt Bürgermeister Stiefermann die Schlüssel. Im Hintergrund Schulleiter Reuber (Foto: (*Detlev Becker))
Niedereimer. Es ist zwar nach derzeitigem Stand kein Fest geplant, doch seit nunmehr 50 Jahren leisten die Lehrerinnen und Lehrer der Schule an der Friedrichshöhe erfolgreich ihre Arbeit. Noch immer heißt sie „ die neue“ Grundschule an der Friedrichshöhe in Niedereimer. Als sich die Kinder und das Lehrpersonal im Sommer 1966 mit Sack und Pack von der alten Volksschule aufmachten, ahnte wohl niemand, welche Höhen und Tiefen die Schule in den nächsten 50 Jahren durchmachen würde. Damals konnte nach zweijähriger Bauzeit der amtierende Bürgermeister Josef Stiefermann die Schulschlüssel, die er aus der Hand der Architektin Rönnecke erhalten hatte, an den derzeitigen Schulleiter Emil Reuber weitergeben. In einem feierlichen Festakt erfolgte am 4. November 1966 Einweihung. Nach der heiligen Messe in der Stephanuskirche segnete Pater Franz Rose die Schule. Im Anschluss folgten Festreden und Aufführungen des Schulorchesters und einiger Schülerinnen und Schüler.
Bereits 1877 erfolgte der Bau der ersten eigenen Volksschule für Niedereimer. Damals mit einem Klassenraum und der Lehrerwohnung. Im Jahre 1904 wurde ein zweiter Klassenraum - in den 1950er Jahren dann die Lehrerinnenwohnung angebaut. Nach mehreren weiteren Baumaßnahmen kam die damalige Gemeinde Niedereimer zu dem Entschluss, ein modernes Schulhaus zu errichten. So wurde die heutige Grundschule, damals noch mit Schüler/innen der Klassen 1. bis 8., mit vier großzügigen Klassen- und Nebenräumen sowie einem Werkraum und einer Küche an der Friedrichshöhe verwirklicht. Durch die Schulreform Ende der 1960er Jahre verkleinerte sich die Schülerzahl allerdings durch den Weggang der Klassen 5. bis 8., so dass eine reine Grundschule entstand. Bedingt durch die Verringerung der Schülerzahlen stand die Schule im Laufe der Zeit immer mal wieder auf der "Kippe", eine Schließung konnte bislang jedoch abgewendet werden.
Da im Sommer ein großes Schulfest des neuen Grundschulverbundes „Regenbogenschule" stattgefunden hat, wird auf eine Jubiläumsfeier aus Sicht der Lehrerschaft nach derzeitigem Stand wohl verzichtet werden.
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