Abriß und Neubau der Dinscheder Brücke ist momentan DAS bedeutendste Thema für alle Oeventroper Bewohner

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Die Oeventroper CDU-Ratsmitglieder Christoph Schmidt und Klaus Büenfeld appellieren an Straßen NRW

CDU-Ratsmitglied Christoph Schmidt, als Bauingenieur mit der Materie besser vertraut, als der Leser schlechthin, liegt das Schicksal der Oeventroper Bevölkerung sehr am Herzen. Der Abriß und Neubau der Dinscheder Brücke stellt alles in den Schatten, was bislang an Katastrophen in Oeventrop passiert ist. Das damalige Abrutschen der Wildshäuser Deponie, die Überschwemmungskatastrophe im Glösinger Feld oder Kyrill waren für die damals Betroffenen sicher sehr, sehr schlimm; es waren aber doch letztendlich nur Momentaufnahmen im Verhältnis zu einer einjährigen totalen Zerschneidung des Dorfes mit seinen über 6.000 Mitbürgern!

Wegen der akuten Dringlichkeit hat Schmidt sich mit seinem Rats-Kollegen Klaus Büenfeld auf den Weg zum Bürgermeister Hans-Josef Vogel, zum MdL Klaus Kaiser und Herrn Schomberg, dem Fachleiter der Planungsbehörde gemacht, um auf die katastrophale Situation einer ein- oder zweijährigen Dorfzerschneidung hinzuweisen.

Alle Gesprächsteilnehmer waren einhellig der Meinung, dass die Dinschederbrücke

DAS

Bindeglied für die Oeventroper Bevölkerung ist, auf das in keinem Fall verzichtet werden kann!!! Ohne Behelfsbrücke (einspurig) geht es nicht, so das Fazit dieser Besprechung!!!

Bauingenieur Schmidt stellte die Faktenlage folgendermaßen dar:

Die Brücke verbindet ca. 3000 Einwohner auf der Nordseite mit ca. 3000 Einwohnern auf der Südseite der Ruhr. Ohne Brücke ist der Ort getrennt! So getrennt, dass ein Umweg vom 7 bis 8 km für jedes einzelne KFZ über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr (Bauzeit: Abriss bis Eröffnung) aufgezwungen wird.

Straßen NRW und auch Sie, verehrte Leserinnen und Leser, kennen die Verkehrszahlen auf der Brücke und können sich ausrechnen, wie viel zusätzlicher Zeitaufwand, wie viele zusätzliche Kilometer bewältigt werden müssen, wie viel zusätzliches Benzin verbrannt und CO2 erzeugt wird bzw. erzeugt würde.

All diese Fahrten werden für über 3.000 Bewohner diesseits und jenseits der Ruhr nicht mehr bzw. nur noch mit extremen Zeit- und Geldaufwand möglich sein:
- Einkaufen am Widay-Markt und in der Kirchstraße
- Fahrten zur Schule
- Fahrten zu den Kindergärten
- Fahrten nach Arnsberg-Neheim-Dortmund
- Noteinsatz der Feuerwehr
- Lebensrettendes Einsätze des Notarztes
- Soziale Begegnungen etc.

Aus diesen wichtigen Gründen müssen wir nach einer Möglichkeit zur Errichtung einer Behelfsbrücke für die Bauphase suchen!!

In seinem Schreiben an Straßen.NRW bittet Christoph Schmidt um ein Gespräch mit den entsprechenden Planern und Entscheidern.

Auf unsere Frage, ob er denn schon Ideen entwickelt habe, antwortet Schmidt dem „OEVENTROPER KURIER“:

Als Bauingenieur mit einem eigenen Ingenieurbüro kann ich sagen, dass es immer eine technische Möglichkeit gibt, immer!

Ein Gedankenansatz:
Der Zwischenraum zwischen Holz-Fußgängerbrücke und jetziger Brücker beträgt 3,50m. Würde man kurz vor Abriss den westlichen Fußweg der Betonbrücke absägen, so betrüge der Zwischenraum 4,50m. In diesen Zwischenraum könnte man eine Behelfsbrücke für einspurigen Behelfsverkehr PKW in Stahlbauweise errichten. Die Zufahrt zur Behelfsbrücke wäre problemlos möglich.

Die neue Brücke könnte neben der Behelfsbrücke errichtet werden.

Als gewählter Vertreter der Oeventroper Bürgerschaft möchte ich einen diskussionsoffenen Gesprächstermin mit den zuständigen Planern.

Weiter wies Schmidt in seinem Schreiben an die ausführende Instanz darauf hin, dass auch Bürgermeister Vogel, Klaus Kaiser, Wolfgang Schomberg und Klaus Büenfeld gern an einem solchen Termin teilnehmen würden.

Text und Foto: Franz-Josef Molitor
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