Arnsberger Brückencenter hat Zukunft - Umbau für 20 Millionen geplant

Das Arnsberger Brückencenter ist in die Jahre gekommen. Eine Investition von 20 Millionen Euro soll es auf Vordermann bringen. Fotos: Albrecht
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Arnsberg. Man wolle die Mitte zwischen Alt- und Neustadt in Arnsberg neu beleben, sagte Bürgermeister Hans-Josef Vogel bei der Vorstellung der neuen Pläne für das Arnsberger Brückencenter - glücklich über den weltweit tätigen Investor, der eine Zukunft mit und für das Objekt sieht.

Bei der Vorstellung der Überlegungen mit allen Beteiligten im Rathaus gab Vogel zudem zu verstehen, dass man schon seit sechs Monaten in einem engen Kontakt für die Planungen stehen. Nach denen ist nun klar: Das Brückencenter wird nicht (!) abgerissen, sondern zeitgemäß modernisiert.

Zeitgemäße Modernisierung

Für den Investor „CMB Consulting“ mit Sitz in Berlin erklärte Geschäftsführer Craig Ballantyne die Hintergründe. „Wir sind weltweit im Bereich der Immobilien tätig und verwalten ein Immobilienvermögen von Anlegern in Höhe von 40 Milliarden Euro“, so Ballantyne. Ein kleiner Teil der Summe stehe für Deutschland zur Verfügung, rund 20 Millionen könnten in die Modernisierung und den Umbau des Brückencenters fließen.

Gemäß der Fondsstrategie habe man verschiedene Anlageprojekte in Deutschland geprüft. „Der Standort Arnsberg hat bestanden“, so Ballantyne. In einem Team wolle man nun die Aufgabe angehen.

Super-Innenstadtlage begünstigt Pläne

Das Brückencenter in Arnsberg befinde sich in einer Super-Innenstadtlage. Weitere wichtige Rahmenbedingungen wie die Kaufkraft in Arnsberg, eine Arbeitslosigkeit unter acht Prozent und das wirtschaftliche Umfeld haben die Entscheidung begünstigt. Von dem Objekt habe man auch die Investoren begeistern können. „Der Standort in Arnsberg hat Perspektive“, sagte Ballantyne und man sei überzeugt, in Arnsberg etwas erreichen zu können.
Ruediger W. Pinno vom Centermanagement „ROSCO“ erklärte, dass man mit den Arbeiten im Frühjahr 2014 beginnen wollen. Bis zum Herbst 2015 soll das Brückencenter umgebaut und modernisiert werden. Ziel dabei sei, die Mieter des Objektes zu halten und neue zu gewinnen.

18 Monate Umbauzeit

Während der 18-monatigen Umbauzeit solle das Center weiter geöffnet bleiben. Man rechne damit, das ein Teil der jetzt angesiedelten Geschäfte vorübergehend ausziehen, andere dagegen mit Einschränkungen und Provisorien leben müssten. „Das Center wird aber nicht abgerissen, denn die Baustruktur ist in Ordnung“, so Pinno. Auch wenn die Pläne noch verfeinert werden müssten, sei klar, dass die Aufenthaltsqualität im Center gesteigert werde. Zudem müsse man die Einfahrt zu den Parkplätzen und die Anlieferung verbessern. Den jetzigen und künftigen Mietern wolle man die richtigen Flächen für ihre neuen Handelskonzepte liefern.

Aufenthaltsqualität steigern - komfortables Parken

„Wir werden dazu die Wünsche der Interessenten berücksichtigen“, sagte Jürgen Schuh von Schuh Architekten. Während die äußere Form des Centers bestehen bleibe, wolle man den Innenbereich komplett umbauen und dabei modern und zeitgemäß gestalten. Mit einer neuen Fassade solle der gesamte Europaplatz ein neues Bild erhalten. So werde die Zufahrt künftig bequem von der Clemens-August-Straße her laufen und die Anlieferung über die Straße Brückenplatz erfolgen. Im Bereich der Volksbank werden einige Gebäude (Pavillons) dafür abgerissen.

Zum Centermanagement:

Autor:

Frank Albrecht aus Arnsberg

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