Arnsberger Feuerwehr rettet vier Personen aus brennender Wohnung

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  Arnsberg: Kirchstraße |

Oeventrop. Am Donnerstag, den 01. September verließen gegen 18:25 Uhr einige Angehörige des Löschzugs Oeventrop der Arnsberger Feuerwehr ihr Feuerwehrgerätehaus an der Oeventroper Kirchstraße. Beim Befahren der Kirchstraße beobachteten sie eine starke Rauchentwicklung aus einem Fenster im 1. Obergeschoss eines Gebäudes, in dem ein Geldinstitut angesiedelt ist.

Umgehend wendeten die Einsatzkräfte und fuhren zum Gerätehaus zurück. Dort setzten sie einen Notruf an die Feuerwehrleitstelle in Meschede ab. Diese alarmierte umgehend die Hauptwachen Arnsberg und Neheim, den Basislöschzug 3, bestehend aus dem Löschzug Oeventrop und der Löschgruppe Rumbeck, den Löschzug Arnsberg, den Fernmeldedienst der Arnsberger Feuerwehr sowie den Rettungsdienst.

Vier Personen aus Brandwohnung gerettet

Nach einer ersten Erkundung durch den Einsatzleiter vor Ort stellte sich heraus, dass sich noch mehrere Personen in dem betroffenen Mehrfamilienhaus aufhielten. Auch in der Brandwohnung befand sich noch eine vierköpfige Familie. Umgehend beorderte der Einsatzleiter einen Einsatz-Trupp unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude. Der Trupp konnte die vier gefährdeten Personen schnell aus der stark verrauchten Brandwohnung retten und an den Rettungsdienst zur weiteren medizinischer Behandlung übergeben. Weitere Bewohner des Hauses wurden über das Treppenhaus evakuiert und ebenfalls zu einer kurzen Untersuchung dem Rettungsdienst übergeben.

Gleichzeitig wurde das Feuer in der Küche der Wohnung von einem Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem sogenannten Hohlstrahlrohr erfolgreich gelöscht. In dem unmittelbaren Brandbereich war eine derart starke Wärmeentwicklung entstanden, dass bereits der Deckenputz herabfiel.

Nach einer intensiven Kontrolle der übrigen Wohnungen auf eine eventuelle Brandausbreitung, die jedoch glücklicherweise ohne weiteren Befund verlief, konnte das Gebäude unter Einsatz eines Hochleistungslüfters vom Brandrauch befreit werden. Im Anschluss wurde die betroffene Wohnung mit einer Wärmebildkamera abschließend auf eventuelle Glutnester kontrolliert.

Einsatzstelle in zwei Abschnitte gegliedert

Aufgrund des großen Aufgebots von Rettungsdienst und Feuerwehr entschied sich der Einsatzleiter, die Einsatzstelle in zwei Abschnitte zu gliedern, um eine effektive und koordinierte Bewältigung des Einsatzes zu gewährleisten. Im ersten Abschnitt wurden die Brandbekämpfung und die Menschenrettung durchgeführt. Der zweite Einsatzabschnitt war der Betreuung und Versorgung der betroffenen Personen durch den Rettungsdienst gewidmet.

Die vierköpfige Familie aus der Brandwohnung wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die übrigen Hausbewohner konnten noch vor Ort wieder aus der rettungsdienstlichen Obhut entlassen werden. Die betroffene Wohnung ist aufgrund, der giftigen Rückstände des Brandrauchs bis auf weiteres unbewohnbar.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort. Die letzten Rettungskräfte konnten nach fast anderthalb Stunden wieder in ihre Standorte einrücken.
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