Bezirksregierung Arnsberg besucht Fernmeldedienst der Arnsberger Feuerwehr

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Arnsberg: Gerätehaus Arnsberg |

Arnsberg. Die Informations- und Kommunikationseinheit (IuK-Einheit) der Bezirksregierung Arnsberg hat am 12. Mai eine externe Ausbildungsveranstaltung beim Fernmeldedienst der Feuerwehr der Stadt Arnsberg durchgeführt und dies mit einer Sprechfunk-Übung verbunden.

Aufgabe der IuK-Einheit ist es, den Krisenstab des Hauses im Einsatzfall mit allen wichtigen Informationen zum Lagebild zu versorgen und Meldungen an nachgeordnete Behörden sowie an das Innenministerium abzusetzen. 15 Mitglieder dieser Einheit, die sich aus Kolleginnen und Kollegen aller Abteilungen des Hauses zusammensetzt, bekamen im Arnsberger Feuerwehrhaus zunächst im Rahmen eines Vortrags von IuK-Mitglied Mark Schroller alle wichtigen Informationen zu dem Fernmeldedienst als Spezialeinheit des Hochsauerlandkreises. Schroller ist zugleich freiwilliger Feuerwehrmann im Löschzug Arnsberg und selbst Mitglied des in Arnsberg stationierten Fernmeldedienstes.

Ausstattung der Spezialeinheit präsentiert

Nach seinem Vortrag stellte Mark Schroller zusammen mit dem stellvertretenden Leiter des Fernmeldedienstes, Karsten Schroeter, die beeindruckende Ausstattung der Einheit vor. Neben einem großen Einsatzleitwagen verfügt der Fernmeldedienst über einen Abrollbehälter Einsatzleitung sowie über zwei weitere Fahrzeuge, die bei großen Schadenslagen zur Sicherstellung einer effektiven Kommunikation an der Einsatzstelle genutzt werden. Diese Spezialeinheit der Arnsberger Feuerwehr ist auch in Konzepte der sogenannten überörtlichen Hilfe des Landes NRW eingebunden, die bei großen Schadenslagen aktiviert und von der Bezirksregierung Arnsberg koordiniert werden.

IuK-Mitglieder bewältigen fiktives Einsatz-Szenario

Im Anschluss daran konnten die IuK-Mitglieder ihr Können bei einer Sprechfunkübung mit Digitalfunkgeräten unter Beweis stellen. Die auch bei der Bezirksregierung kürzlich neu beschafften digitalen Sprechfunkgeräte lösen im Bereich der Gefahrenabwehr die alte analoge Funktechnik ab und sind daher ein wichtiger Aspekt der Ausbildung der IuK-Einheit. In mehreren Gruppen bewältigten die Übenden ein fiktives Einsatz-Szenario und setzten Lagemeldungen, Nachforderungsmeldungen und andere Nachrichten über Funk ab. Katja Bettsteller vom Fernmeldedienst verstärkte hierbei als Sprechfunkerin die Übungsleitung im Einsatzleitwagen, von dem aus der Übungs-Funkverkehr koordiniert wurde.

Nach rund vier Stunden war diese sehr informative und lehrreiche Ausbildung beendet. Peter Krämer, Leiter der IuK-Einheit, dankte abschließend den Mitgliedern des Fernmeldedienstes, die für diese Ausbildung ihre Freizeit geopfert haben, mit einem kleinen Präsent.
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