Brand in einem städtischen Übergangswohnheim in Arnsberg-Obereimer geht glimpflich aus

Wann? 29.01.2011 16:00 Uhr bis 29.01.2011 17:30 Uhr
Arnsberg. Am Samstag, den 29.01.2011 heulten um 16:00 Uhr die Sirenen in Arnsberg, Breitenbruch und Niedereimer. Aus einem städtischen Übergangswohnheim an der Hammerweide in Arnsberg-Obereimer hatten Hausbewohner einen Brand gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt war unklar, ob sich noch Personen in dem Gebäude aufhielten. Daraufhin wurden die Mannschaft der Hauptwache der Feuerwehr der Stadt Arnsberg, der Löschzug Arnsberg und die Löschgruppen Breitenbruch und Niedereimer sowie der Fernmeldedienst und der Rettungsdienst mit insgesamt alarmiert, die mit insgesamt 15 Fahrzeugen und 66 Einsatzkräften zum Schadensort eilten.

Zum Zeitpunkt des Eintreffens der ersten Einheiten am Brandobjekt drang bereits Brandrauch aus dem Dach. Die Bewohner hatten sich jedoch, auch durch Mithilfe eines beherzt eingreifenden Passanten, bereits selbst aus dem Haus in Sicherheit bringen können. Im Zuge der umgehend eingeleiteten Brandbekämpfung wurde der Brandherd in einer von der Rückseite des Gebäudes zugänglichen Wohnung im 1. Obergeschoss lokalisiert und schnell abgelöscht. Das Feuer hatte sich bereits nach oben zur Dachhaut durchgefressen und diese leicht beschädigt, so dass auch dort ein Löschangriff vorgenommen wurde. Zur Sicherheit wurde von der Frontseite des Gebäudes eine Drehleiter in Stellung gebracht, um einer etwaigen Brandentstehung im Bereich des Daches sofort wirksam entgegenwirken zu können. Die zur Einsatzstelle beorderten Mitarbeiter der RWE stellten aus Sicherheitsgründen den Strom in dem Wohnheim ab. Auch der städtische Streudienst musste anrücken, da bei den winterlichen Außentemperaturen das Löschwasser auf der Straße gefror und eine Gefahr für die Einsatzkräfte und die Hausbewohner darstellte.

Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts der Stadt Arnsberg waren ebenfalls vor Ort und sorgten für die Unterbringung des Bewohners der Brandwohnung. Auch die benachbarte Wohnung wurde durch die erhebliche Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen und war zunächst unbewohnbar. Glücklicherweise wurde jedoch keiner der Hausbewohner verletzt.
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