Eltern gestalten Zukunft: Kreativ und effektiv

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Viele frische Ideen für die Zukunft unserer Kinder in Arnsberg ...
 
Damit die Eltern in Ruhe arbeiten konnten, wurde das Foyer des Rathauses kurzerhand zum "Spielparadies" umfunktioniert.

Aktionstag legt Grundstein für die Zukunft der Kinder in Arnsberg

„Es bedarf eines ganzen Dorfes, um ein Kind zu erziehen“ – mit diesem Zitat eröffnete Bürgermeister Hans-Josef Vogel am vergangenen Samstag den Aktionstag „Eltern gestalten Zukunft“ im Ratssaal des Rathauses und begrüßte rund 40 Frauen und Männer. „Es bedarf unterschiedlicher Themen, um die Zukunft unserer Kinder zu gestalten!“ Bürgermeister Vogel bedankte sich sowohl für das Erscheinen wie auch die Bereitschaft, die Zukunft unserer Kinder in Arnsberg mitzugestalten.

Rund 40 Frauen und Männer versammelten sich am vergangenen Samstag an acht vorbereiteten Tischen, um mit Hand, Herz und Verstand Ideen für eine bessere Zukunft der Kinder in Arnsberg zu sammeln. Ob Schule, Freizeit, Beruf oder Umwelt – an diesem Tag konnten Mütter und Väter ihren Gedanken, Wünschen und auch Ängsten freien Lauf lassen. In einem von den Moderatoren Stephan Geffers und Petra Eickhoff (www.part-o.de) geleiteten Workshop sollten nach und nach manifestierte Ideen und anfängliche Pläne entstehen, die sodann vom Bildungsbüro der Stadt Arnsberg einer Machbarkeitsprüfung unterzogen und ggf. zeitnah realisiert werden können.

Der Aktionstag, der mit einer kreativen Kennenlern- Runde begann, entwickelte sich über die Phasen „So ist es - „Davon träumen wir - „Chancen nutzen“ hinweg zu einem kreativen und mit Knowhow gefüllten Workshop, aus dem sich nach und nach bestimmte Kernthemen herauskristallisierten. Ob Gestaltungswünsche für Schulhöfe, Abenteuerspielplätze für Jugendliche, die Unterstützung in der späteren Berufswahl oder interkulturelle Begegnungsstätten für Jung und Alt – die Wünsche und Ideen zeigten sich vielfältig und bunt.

Erfahrungen, Wünsche und Visionen

Jeder konnte seine persönlichen Erfahrungen, Wünsche und Visionen einbringen – niemand war allein. Denn eines der Ziele sollte auch sein, dass sich Arbeitsgruppen im Kreise der Eltern bilden, um das ein oder andere Projekt später selbst in die Hand zu nehmen. Mit Erfolg – denn am Ende des Tages hatten sich sieben Gruppen zusammengeschlossen, um ihre sieben Projektideen zu präsentieren und ggf. auch im Anschluss an diesen Aktionstag selbst zu realisieren - eben mit Hand, Herz und Verstand.

Ein „Interkulturelles Jugendparlament“ auf die Beine zu stellen, den „Eltern und Jugendlichen Berufsbilder und Wege in den Beruf aufzuzeigen“, die „Ferienbetreuung/Freizeitgestaltung auszuweiten“, einen kulturellen „Tag der Begegnung“ ins Leben zu rufen, das Tabuthema „Mobbing“ in die Mitte der Gesellschaft zu rücken, aber auch die „Vernetzung der Eltern mit Schule, Stadt und Co.“ und „Vision buntes WIR“ (Begegnungszentrum der Kulturen) standen letztendlich im Mittelpunkt des Tagesgeschehens und wurden mit Vorschlägen zur Vorgehensweise ausgearbeitet.

Handfeste Präsentationen und positives Feedback

Am Ende des Tages saß die motivierte Elternrunde vor sieben gefüllten Pinnwänden, die allesamt viele und tolle Ideen zur Umsetzung ihrer Ideen beinhalteten.

Zeit für die vierte und letzte Phase des Aktionstages: So geht es weiter! Hierzu nahm Lis Eissing im Namen des Bildungsbüros der Stadt Arnsberg Stellung: „Wir werden die Plakate mit den wunderbaren Ideen mitnehmen und sie den unterschiedlichsten Stellen in der Stadtverwaltung und weiteren Partnern in der Stadt zwecks Machbarkeitsprüfung vorstellen. Diese Stellen schauen dann, was wir vielleicht schon jetzt unterstützen können, was gegebenenfalls erst später, was vielleicht schon in Pläne integriert werden kann. Es kann aber auch sein, dass wir auf die Projektideen, bei denen Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit bereits heute sehr hoch war, schon vorher zurückkommen. Fazit: Wir bleiben dran!“

Das positive Feedback der Teilnehmer in der Abschlussrunde beendete einen durchweg gelungenen Tag.

Übrigens: Auch die rund 20 Kinder der Teilnehmer waren aktiv mit ihren Betreuerinnen im Eingangsbereich und vor dem Rathaus beschäftigt und zufrieden.

Im Herbst werden die Ergebnisse der Machbarkeitsprüfung der einzelnen Ideen vorgestellt. Diese Veranstaltung wird dann auch für weitere interessierte Eltern offen sein. Das Protokoll dieses Tages und künftige weitere Infos werden über die Webseite der Stadt Arnsberg unter www.arnsberg.de/eltern-gestalten-zukunft veröffentlicht.
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