Familientragödie in Hüsten: Mann bringt Ehefrau und sich selber um

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Hüsten. Als der 74-jährige Rentner von der Kettelerstraße in Hüsten am frühen Samstagmorgen bei der Polizei anrief, war seine 73-jährige Ehefrau schon nicht mehr am Leben.

"Ich habe meine Frau umgebracht, bitte kommen Sie", das sollen die Worte gewesen sein, mit der der Mann seine Tat gemeldet hatte, erklärte Staatsanwalt Klaus Neulken von der Staatsanwaltschaft Arnsberg auf Anfrage des LOKALKOMPASS.

Vor Ort, so Neulken weiter, haben die Beamten dann die Ehefrau noch mit dem Messer im Hals vorgefunden. Der Ehemann habe sich im Türrahmen erhängt. Beide Leichen waren noch am Samstag obduziert worden. "Danach hat sich für uns zunächst kein anderer Tathergang ergeben", sagte Staatsanwalt Klaus Neulken. Man müsse von einer Familientragödie ausgehen.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Aus Unterlagen, die man im Haus gefunden haben, sei hervor gegangen, dass es zwischen den Eheleuten schon über einen längeren Zeitraum immer wieder Streit gegeben habe.

Trotz des Anrufes bei der Polizei und der Auffinde-Situation in dem Einfamilienhaus in Hüsten, werde in alle Richtungen ermittelt. Bislang, so Neulken, gebe es aber keinen Anhaltspunkt, dass eine dritte Person in die Tat eingebunden war.

Einfamilienhaus

Aus dem Kreis der Angehörigen sei noch am Samstagmorgen eine Tochter über den Tod ihrer Eltern informiert worden.
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