Großzügige Spende des Erzbistums Paderborn für Oeventroper Kinderspielplatz

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Bürgermeister Hajo Vogel, Bezirksausschußvorsitzender Klaus Büenfeld und Pfarrer Ernst Thomas bei der Segnung des neuen Spielcontainers
 

Spielcontainer an der OASE eingeweiht


"Ich freue mich, dass so viele Menschen zur Einweihung des Spielplatzcontainers gekommen sind", so Pfarrer Ernst Thomas am Mittwochmorgen im Sportzentrum an der OASE

Und in der Tat, es war eine stattliche Anzahl an Besuchern erschienen. Frau König vom Kindergarten St. Marien war mit einer Kindergruppe ins Sportzentrum gekommen, aber auch zahlreiche der ausländischen Gäste, die in der Sporthalle und in der Ausländerunterkunft untergebracht sind, befanden sich unter den Zuschauern. Daneben auch zahlreiche Flüchtlingshelferinnen und Helfer und natürlich Bürgermeister Hajo Vogel, Bezirksausschussvorsitzender Klaus Büenfeld und Herr Schmidt von der Stadt, der für diese Aktion die Planungen übernommen hatte.

Man sah Pfarrer Thomas die Freude an, dass nun endlich die Gespräche, die er vor Monaten mit Paderborn geführt hatte, endlich in die Tat umgesetzt worden sind.
Vor der Segnung des neuen Spielgerätes, dass ca. 35.000 Euro kostet und zu 90% von Paderborn finanziert wird (die restlichen 10% steuert die kath. Kirchengemeinde bei) bat Pfarrer Thomas den Herrgott um seinen Schutz über diese Anlage, damit unsere Kinder hier nur Freude erfahren und nicht zu Schaden kommen.
Nach dem gesungenen "Großer Gott wir loben Dich" und einem "Vater unser" segnete Pfarrer Thomas den Spielcontainer.

Herr Schmidt von der Stadt Arnsberg, dem die Betreuung dieses Objektes oblag, erklärte, dass der Container bei wärmeren Temperaturen von einem Künstler farblich gestaltet würde, dass der Platz um die Anlage mit Rindenmulch trocken gelegt wird und dass rundum Sitzgelegenheiten geschaffen werden.

Bürgermeister Hajo Vogel bedankte sich bei Pfarrer Ernst Thomas für seine Bemühungen, dem Erzbistum für die großzügige Spende und den Oeventroper Flüchtlingshelfern für ihre großartige Unterstützung. Dieser Spielcontainer sei auch eine Würdigung ihrer Arbeit und das einzige Exemplar im ganzen Hochsauerlandkreis. "Wenn ich die schrecklichen Bilder im Fernsehen mit den leidenden Kindern sehe, dann bin ich immer wieder fassungslos, dass es Menschen gibt, die kein Verständnis für die Humanität der Bevölkerung aufbringen. Die Kinder sind das schwächste Glied in dieser Kette, sie können nun ganz gewiss nichts für diese Situation. Völlig vorurteilsfrei gehen sie mit den Kindern anderer Nationen um und sorgen hier schon auf unterster Ebene für eine gelungene Integration!"

Nach der feierlichen Einweihung nahmen die anwesenden Kindern natürlich gleich den Container in ihren Besitz und prüften ihn umgehend auf Herz und Nieren.
Zum Abschluss boten die fleißigen Damen der Flüchtlingshilfe in der Sporthalle Kaffee und Kuchen an, was auch eifrig genutzt wurde.

Der Spielcontainer bleibt im Besitz der Kirche, die Betreuung (TÜV, Pflege usw.) hat die Stadt dankenswerter Weise übernommen. Ob der Container immer dort stehen bleibt, ist noch unklar; es ist aber auch ganz gut möglich, dass er in die Nähe einer anderen städtischen Flüchtlingsunterkunft versetzt wird, wenn die Oeventroper Sporthalle und die Nachbarunterkunft leer sein sollte.

Text und Fotos: Franz-Josef Molitor
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2 Kommentare
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Melanie Busche aus Menden (Sauerland) | 24.03.2016 | 16:31  
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Ronald Frank aus Arnsberg | 25.03.2016 | 10:44  
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