Kennst du den Weg nach Weihnachten?

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14. Dezember

Klara war richtig glücklich, dass sie so viele Freunde gefunden hatte, die sie auf ihrer Suche nach Weihnachten begleiteten. Als sie so nachdachte, ob sie denn jetzt auch bald ankommen würden, passierte etwas Seltsames. Der Elch blieb plötzlich stehen und der Jäger riss sein Gewehr von der Schulter und richtete es in den Wald. „Was machst du da?", fragte Klara ärgerlich. „Sei still! Ich höre etwas", flüsterte er. Auch der Elch zog seine Nase hin und her und schien etwas zu wittern. Es raschelte neben ihnen und der Jäger setzte zum Schuss an. „Nein, nicht schießen!", schrie Klara laut. Doch in diesem Moment hatte der Jäger schon abgedrückt und der Schuss hallte durch den Wald. „Was hast du gemacht?", fragte Klara den Jäger traurig. „Beruhige dich Klara, ich habe nur einen Warnschuss abgegeben, damit der Fuchs, der uns schon länger verfolgt, wieder verschwindet," erklärte er. „Aber warum denn?", jammerte Klara, „der Fuchs hätte uns bestimmt auch gerne begleitet". „Ein Fuchs kann gefährlich werden", antwortete der Jäger mit energischer Stimme und wollte nicht mehr darüber reden. „Grunz, grunz", machten die Wildschweine, die hinter dem Elch liefen. Klara drehte sich zu ihnen um und sah einen Schatten, der ihnen folgte. „Ob das der Fuchs ist?" dachte sie. Vielleicht folgt er uns heimlich. Immer wieder drehte sie sich um, aber irgendwann konnte sie den Schatten nicht mehr sehen und war ein wenig traurig darüber. „Ob ich ihn mal wieder sehe?", überlegte sie.

Copyright: 2014 Anne Link, Klara Scheller
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2 Kommentare
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Günther Gramer aus Duisburg | 14.12.2016 | 20:08  
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Ronald Frank aus Arnsberg | 15.12.2016 | 18:19  
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