Streifzug durch die Geschichte von Voßwinkel

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Das Redaktionsteam der „Voßwinkeler Rückblicke“ überreicht dem 1. Vorsitzenden Thomas Wittmann (2. v. re.) zum 125-jährigen Jubiläum die Chronik des Männerchores Cäcilia. (v. li.: Michael Filthaut, Michael Rademacher, Alex Paust) (Foto: privat)

Pünktlich zum Jubiläum des Männerchores Cäcilia legt der Arbeitskreis Dorfgeschichte die neue Ausgabe seiner heimatgeschichtlichen Zeitschrift „Voßwinkeler Rückblicke“ vor.

Voßwinkel. Diesem Verein, dem zweitältesten im Ort, ist auch die Titelgeschichte gewidmet. Immerhin kann der Chor, 1892 als Männergesangverein gegründet, auf eine 125-jährige, wechselvolle Geschichte zurückblicken. Die Chronik zeigt die Entwicklung und gibt ein Bild über das Vereinsleben mit den vielen Veränderungen in so langer Zeit.
Eine nicht so lange, aber dafür sehr intensive Zeit eines Industriebetriebes haben die Mitglieder des AK erforscht. In Neheim 1928 als „Werkzeugbauanstalt“ gegründet, nahm die Firma Otto Rittinghaus & Söhne nach dem Umzug nach Voßwinkel einen rasanten Aufschwung. Bedingt durch große Rüstungsaufträge konnten in den Kriegsjahren 60 Mitarbeiter beschäftigt werden. Wegen der besonderen Aufträge wie z. B. Herstellung von Raketenteilen, bekam die Firma stets die besten Maschinen – aber leider auch Zwangsarbeiterinnen zugewiesen.
Dafür musste Otto Rittinghaus nach Kriegsende einen hohen Preis zahlen: Der Betrieb wurde von den Besatzungstruppen demontiert, alle Maschinen wurden entfernt.

Die Lehrerdynastie Gosmann

Der vierte Teil der Schulgeschichte befasst sich mit der Lehrerdynastie Gosmann. Vater und Sohn haben zusammen 76 Jahre, von 1815 bis 1891, die Voßwinkeler Schule geleitet. Berichte geben einen Einblick in das Schulwesen der damaligen Zeit. Zustände, die sich heute niemand mehr vorstellen kann.
Des Weiteren sorgen ein Bericht über Flüchtlingshilfe aus dem Jahr 1945 und die wiederkehrenden Rubriken dafür, dass auch in dieses Heft dem Leser wieder unterschiedliche Themen bietet. „Besonders erfreut sind wir über die Leserreaktionen auf unsere letzte Ausgabe, von denen wir einen Teil der Ergänzungen oder Korrekturen im neuen Heft wiedergeben,“ erläutert Michael Rademacher als Vorsitzender und Initiator des Arbeitskreises. „Dies zeigt, dass unsere Zeitschrift intensiv gelesen wird.“
Zu erwerben sind die "Voßwinkeler Rückblicke" mit 24 Seiten und vielen Bildern bei den Mitgliedern des Arbeitskreises, in vielen Voßwinkeler Geschäften und im Neheimer Buchhandel zum Preis von nur drei Euro.
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