Tante-Emma-Laden trifft Online-Shop
Die Kombination aus Tante-Emma-Laden, Supermarkt und Onlineshop mit Lieferservice (Foto: Land der Ideen- Ausgewählter Ort 2012)
Arnsberg - Düsseldorf. "Schon der Name Emmas Enkel ist klasse. Lässt er doch sofort das Kopfkino in uns starten: Gemütlicher Tante Emma Laden, aber eben mit modernsten Annehmlichkeiten der jungen Generation von heute. Und genau das ist das Konzept der Gründer Sebastian Diehl und Benjamin Brüser. In Düsseldorf haben der Betriebswirtschaftler und der Architekt im Oktober 2011 ein Lebensmittelgeschäft der etwas anderen Art eröffnet. Die Idee zu Emmas Enkel hat eine lange Vorgeschichte: Die beiden Gründer, die sich schon aus Kindertagen kennen, stellten – noch zu Schulzeiten – bedauernd fest, dass immer mehr ’schöne, gemütliche Läden’ von der Bildfläche verschwinden und dass man dagegen doch etwas machen müssen."
Quelle: WDR-Lokalzeit Düsseldorf- als Vorspann zum Video-Film "Emmas Enkel"
Am 05. Juni 2012 wurde ihre geniale Idee als „Ausgewählter Ort 2012“ gekürt.
"Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter Sebastian Diehl und Benjamin Brüser – die jungen Firmengründer sind mit ihrem 2011 eröffneten Lebensmittelgeschäft „Emmas Enkel“ ein „Ausgewählter Ort 2012“. Ihr zeitgemäßes Einkaufskonzept kombiniert den traditionellen Tante-Emma-Laden mit einem Onlineshop und ermöglicht so den Einkauf via Internet. Wer gerne wie zu Großmutters Zeiten einkaufen und dabei familiäres Flair erleben möchte, ist in dem Düsseldorfer Ladengeschäft der beiden Start-up-Unternehmer stets willkommen. So kann der Kunde in der „Guten Stube“ einen Kaffee genießen und seinen Einkaufszettel abgeben oder selbst den Einkaufskorb packen. Wer es hingegen eilig hat oder unterwegs ist, findet über mobile Endgeräte die Möglichkeit, seine Bestellung aufzugeben – Lieferung zur gewünschten Uhrzeit inklusive. Dieses kreative Einkaufskonzept hat die Jury im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ überzeugt. „Mit ihrer zeitgemäßen und zeitlosen Art des Einkaufens definieren ‚Emmas Enkel‘ eine neue Vision von Kundenfreundlichkeit – durch eine gelungene Verbindung von online und offline“, betonte Christiane Roth von der Deutschen Bank bei der feierlichen Preisverleihung am 1. Juni im Düsseldorfer Geschäft in der Berliner Allee. Viele Freunde, Kunden und Partner waren dabei, um Sebastian Diehl und Benjamin Brüser, der gebürtig aus Arnsberg stammt, zu gratulieren."
Immer weniger Menschen gehen heute in die Selbständigkeit, fast jeder sucht einen sicheren Job. Deshalb ist die Idee von den beiden schon große Klasse und bewundernswert.
Ich finde die Idee dieser zwei kreativen jungen Köpfe einfach nur klasse! Ich bin sicher, dies gelingt auch in den ländlichen Regionen. Ein Mut machendes Beispiel!
Da kommen Erinnerungen an die Kindheit auf: Große, riesengroße Bonbongläser, großer Senftopf, aus dem der Senf in mitgebrachten Behälter kam, Milchkanne...etc.etc.
Ach, Marita, ich rieche noch den Laden, ich habe den Duft der Läden noch direkt in der Nase!
Also, in meinen Tante-Emma-Laden - oder "Tante-Emmas-Enkel- Laden", kämen auf jeden Fall die riesengroßen Bonbongläser, obwohl Bonbons ja sehr zahnschädigend sind. Dann der original Senftopf, die alte Waage zum Abwiegen loser Produkte, eine alte Kasse mit Glocke und, na klar, eine Glocke an der Kaufmannstür! Die Milch dürfte auch nur für Milchkannen verkauft werden (man könnte ja die Verpackung im Laden lassen, also einfach umschütten) Das Vergnügen, mit der Kanne nach Hause zu gehen, wäre wundervoll. Dann müßten da auch die großen Metallschaufeln sein...und ... und ...und.
Allein schon der Gedanke, die Waren sorgfältig zu benennen und vom Verkäufer auf den Tresen gestellt zu bekommen, hat doch etwas Besonderes, weil jedes Lebensmittel ganz anders ausgewählt wird, als im Supermarkt, wo oft wahl- und planlos ausgewählt wird, was dann zu Hause wieder im Müll landet.
Auch wird die mitgebrachte Einkaufstasche oder der Einkaufskorb genügen, die benannten Produkte unterzubringen. Heute muß es ja immer gleich eine ganze Kofferraumladung von Lebensmitteln sein, die man gar nicht mehr im Einzelnen schätzt und als lebenserhaltenden Wert achtet.
Nicht zu vergessen das freundliche Kunde-Kaufmanns-Gespräch, das Erkundigen nach der Familie, die Ruhe des Einkaufs ohne Hetze.....Ja, da gibt es so viele positive Erinnerungen, die mir heute gänzlich fehlen.
.... ich sehe grade die elektronische Waage. Ja, die dürfte in einem "Emmas-Enkel-Laden" natürlich gar nicht sein, das würde mich schlagartig in die Moderne zurückwerfen und mein Vergnügen, hier zu kaufen, erheblich schmälern.
Worte, zur rechten Zeit gesprochen und sparsam eingesetzt, können große Wirkung haben
Jeder freut sich, wenn er treffend zu antworten weiß - wie gut ist ein wahres Wort zur rechten Zeit!
Der Kluge redet so, dass man ihn leicht verstehen kann; deshalb überzeugen seine Worte.
La Paz (Bolivien): | Arnsberg.
Sí, queremos que tu sepas Lo que significa “para niños".
http://www.lokalkompass.de/arnsberg/leute/si-queremos-que-tu-sepas-lo-que-significa-lpara-ninos-d80793.html/action/lesen/1/recommend/1/
Vor 13 Jahren traf ich Klaus Laireiter zum ersten Mal in Österreich. 50 Jahre war er seinerzeit. Voller Tatendrang und neugierig auf die Welt. Seine zweite Lebenshälfte begann. Ungewöhnlich und aufregend zugleich....
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