Update: Feuerwehr an der Realschule Hüsten auf der Suche nach Chemie

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Rettungsdienst und Feuerwehr waren zum Einsatz an der Realschule Hüsten ausgerückt. Hier hatten Schüler nach undefinierbaren Gerüchen über Unwohlsein geklagt. Fotos: Albrecht
Hüsten: Hüsten |

Hüsten. Zu einem größeren Feuerwehreinsatz an der Realschule Hüsten sind am Donnerstagvormittag Kräfte der Hauptwache Arnsberg, des Rettungsdienstes, der Fa. Hagelstein (Rettungsdienst), des DRK sowie der Polizei gerufen worden.

"Die Feuerwehr ging nach ersten Meldungen von einer größeren Zahl von Verletzten aus und hat entsprechende Kräfte in Marsch gesetzt", so Feuerwehrpressesprecher Peter Krämer vor Ort. Ein nicht definierbarer Geruch war in einem der Schulegebäude an der Realschule Hüsten wahrgenommen worden. Einige Schülerinnen und Schüler hätten darauf hin über Übelkeit und Unwohlsein geklagt.

Übelkeit und Unwohlsein


"Es war auch ein Geruch im Schulgebäude wahrnehmbar, wir konnten aber nichts genaues feststellen", so Einsatzleiter Harald Kroll von der Feuerwehr Arnsberg. Konkret hätten die anwesenden Notärzte und Rettungsassistenten die betroffenen Schüler genau untersucht. Es konnte zum Schluss aber Entwarnung gegeben werden. Zuvor hatte die Feuerwehr die Räume der Schule mit einem Hochleistungslüfter durchgelüftet.

Feuerwehr konnte Entwarnung geben


Auch die Polizei war mit zwei Einsatzwagen vor Ort. Die Schulleitung habe sich nach Rücksprache mit der Feuerwehr entschlossen, einen Teil der Schüler vorher nach Hause zu schicken. Der Ganztagsbetrieb der Schule blieb aber von dem Einsatz unberührt. Alle Teilnehmer konnten nach dem Abrücken der Feuerwehr wie geplant in der Schule verbleiben.

Über die Ursache der undefinierbaren Gerüche gibt es noch keine Angaben.

Die POLIZEI schreibt in ihrer PRESSEMELDUNG:

"Am Donnerstagmorgen gegen 10:10 Uhr wurden die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei zu der Realschule am Vogelbruch in Hüsten gerufen. Dort hatten etwa 30 Schülerinnen und Schüler kurz zuvor einen Flur und dann einen Klassenraum betreten. Als die Schulkinder den Bereich wieder verlassen hatten, klagten elf der Kinder und Jugendlichen über Kopfschmerzen und Reizungen der Atemwege, woraufhin die Rettungskräfte hinzugezogen wurden. Ein Gebäudeteil der Schule wurde vorsorglich komplett geräumt.

Nachdem sich vier Notärzte vor Ort um die elf Schülerinnen und Schüler gekümmert hatten, die nach bisherigen Stand alle leicht verletzt wurden, wurden vier Betroffene vom Rettungsdienst vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt.

Die Kriminalpolizei wurde unmittelbar hinzugezogen. Die Ermittlungen zu den Ursachen der Verletzungen wurden aufgenommen und dauern aktuell an. Was konkret zu den Symptomen bei den Jugendlichen geführt hat, ist noch nicht bekannt.

Nachdem die Feuerwehr den betroffenen Gebäudeteil gelüftet hatte, konnte der Schulbetrieb wieder regulär aufgenommen werden." (soweit die offizielle Meldung)
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