Weihnachten: Kinder- und Jugendtreff Gierskämpen feiert nicht ohne Weihnachtsmann

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43 Kinder, Eltern, Mitarbeiter und Helfer im Kinder- und Jugendtreff Gierskämpen durften sich wieder über den Besuch des Weihnachtsmannes freuen. Fotos: Albrecht
  Arnsberg: Arnsberg |

Arnsberg. Daraus macht der Weihnachtsmann keinen Hehl: Trotz seiner vielen Aufträge im Vorfeld des Weihnachtsfestes ist in seinem Terminkalender seit vielen Jahren nun schon immer auch ein Platz für seinen Besuch im Kinder- und Jugendtreff Arnsberg-Gierskämpen.

Der Saal des Treffs ist festlich geschmückt, vor allem mit dem großen Tannenbaum hat man sich wieder richtig Mühe gegeben. Heute ist ein toller Tag, die gemeinsame Weihnachtsfeier mit den Kindern, ihren Eltern und allen Betreuern und Helfern der Einrichtung steht an - und: Vor allem wird wieder der Weihnachtsmann erwartet.

Lieder gesungen - Plätzchen vertilgt


Viele Lieder sind schon gesungen und eine stattliche Zahl von zuvor selbst gebackenen Plätzchen ist bereits vertilgt worden. Ungeduldig warten die Kindern auf den zweiten Teil ihrer Weihnachtsfeier, die sie seit Jahren als einen Höhepunkt ansehen. Und während noch die letzte Kleckerei in der Weihnachtsbäckerei besungen wird, ist plötzlich das Glöckchen zu hören...

Der Weihnachtsmann kündigt sich an, und wieder kommt er nicht alleine: Gleich zwei Engel begleiten ihn in diesem Jahr auf seiner Mission, die er seit vielen Jahren zu einem Höhepunkt seines weihnachtlichen Wirkens erkoren hat. In diesem Jahr sind es 43 Kinder, die ihm und seinen Engeln mit dem Betreten der Einrichtung im Alten Feld an den Lippen hängen. „Wer weiß denn, seit wie vielen Jahren ich Euch einen Besuch abstatte“, fragt er in die Runde.

Schon neun Jahre in Gierskämpen


Da sich keiner so recht traut, eine Zahl vorzugeben, löst er selber auf. Schon im neunten Jahr komme er in den Gierskämpener Treff und der „Job“ mache ihm immer noch so viel Freude wie beim ersten Mal. Und er wagt einen Ausblick auf das nächste Jahr - in dem will er die Kindern dann schon zum zehnten Mal besuchen, um ihnen eine Freude zu machen.

Dann schlägt er sein Buch auf und erzählt von seiner Arbeit. Davon, dass sein „berufliches“ Fortkommen als Weihnachtsmann vom guten Tun der Kinder abhänge. Nur sie könnten ihm helfen, soviel „Sternenstaub“ anzusammeln, der ihm dann zu einem weiteren Stern in seiner „Karriere“ helfen könne.

Sternenstaub sammeln


„Nur alle drei Jahre wird über den richtigen Weihnachtsmann entschieden“, erklärt er den Kindern, die trotz der Ungedult ganz still sind. Schon jetzt steht er Dank der Kinder vor seinem Stern und nur noch einer würde ihm fehlen.

Vor einem Jahr hatte er Kindern aus Gierkämpen nach Gierskämpen geschickt. Mit einem Brief und einem kleinen Geldgeschenk sollten sie an Türen schellen und anderen Menschen seinen Gruß weiter gegeben. Auch in diesem Jahr hat er wieder Brief da gelassen, mit dem sich die Kinder in Begleitung der Betreuer auf den Weg in den Stadtteil machen.

Grüße an der Tür weitergeben


Namentlich werden schließlich alle Kinder aufgerufen, jeder soll sein spezielles Geschenk bekommen. Und als alle Geschenke dank der fleißigen Arbeit auch der Engel verteilt sind, heißt es: „Auspacken!“ Das lassen sich alle nicht zweimal sagen. Berge von Geschenkpapier türmen sich plötzlich auf, und die Kinder laufen zu ihren Eltern. Puppen, Lego, Playmobil und ein bisschen Elektro - stolz und glücklich präsentieren die Kinder ihre Geschenke.

Und dann ist es auch schon wieder vorbei. Während noch das ein oder andere Foto zur Erinnerung mit dem Weihnachtsmann und den Engeln gemacht wird, räumen fleißige Helfer schon wieder auf. Morgen feiert hier der FC...
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