Schönes, grünes, weiches Gras.

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Schönes, grünes, weiches Gras.
Drin lieg ich.
Mitten zwischen Butterblumen!

Über mir
warm,
der Himmel:
ein weites, zitterndes Weiß,
das mir die Augen langsam, ganz langsam
schließt

Wehende Luft ... ein zartes Summen.

Nun bin ich fern
von jeder Welt,
ein sanftes Rot erfüllt mich ganz,
und deutlich spür ich,
wie die Sonne mir durchs Blut rinnt -
minutenlang

Versunken Alles. Nur noch ich.

Selig.

Ein Gedicht von Arno Holz. Ich liebe seine Poesie und seine Sprache. Arno Holz war ein deutscher Dichter und Dramatiker des Naturalismus und Impressionismus. Als sein Hauptwerk gilt der Gedichtband Phantasus. Geboren: 26. April 1863, Kętrzyn, Polen. Gestorben: 24. Oktober 1929, Berlin. Nominierungen: Nobelpreis für Literatur
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6 Kommentare
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 25.04.2015 | 22:10  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 25.04.2015 | 23:12  
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 26.04.2015 | 00:26  
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Marita Gerwin aus Arnsberg | 26.04.2015 | 01:20  
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Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein | 26.04.2015 | 06:23  
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Gottfried (Mac) Lambert aus Goch | 26.04.2015 | 11:56  
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