Bezirksausschuss befasste sich mit Bürgerbus und Dorfkonferenz / Besichtigung des neuen Feuerwehrgerätehauses

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Der Bürgerbus im Bereich Niedereimer-Hude
NIEDEREIMER/BREITENBRUCH Zur Sitzung des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch hatte der Vorsitzende Dirk Ufer die Mitglieder in das neue Gerätehaus der Feuerwehreinheiten Niedereimer und Bruchhausen ins Niedereimerfeld eingeladen. Hier berichtete der Vorstandsvorsitzende des Bürgerbusverbundes Sauerland-Hellweg eG, Herr Michael Breier, über die Situation der Bürgerbuslinie durch Niedereimer nach 9-monatiger Dienstfahrt. Die Linie wäre mit etwa 400 Fahrgästen im Monat gut ausgelastet. Trotzdem möchte man mit Infotagen und Flyeraktionen nochmals für die Ruhrtallinie (Niedereimer bis Hüsten) und Röhrtallinie (Wennigloh/Müschede nach Hüsten) verstärkt werben. Gut angenommen werden derzeit schon der „Sparkassentaler“ sowie der Umsteigeservice in andere Buslinien (ÖPNV). Über Änderungen, Ergänzungen und eine Fortführung soll allerdings erst nach zwei Probejahren (Sommer 2017) entschieden werden. Anmerkung aus Reihen der Ausschussmitglieder waren, dass die Zielpunkte (Einkauf und Gesundheit) nochmals genauer herausgearbeitet und mehr Werbung über die „Stammkunden“ hinaus gemacht werden sollte. Zudem wünschte man sich vielleicht eine leicht veränderte Linienführung innerhalb des Dorfes, soweit möglich. Hierzu sind nach Aussage von Herrn Breier die Radien des ÖPNV maßgeblich. Einbinden möchte man allerdings bei der Neukonzeption die Ortsgremien, wie z.B. den Bezirksausschuss.
Nächster Tagesordnungspunkt war die mögliche Initiierung einer gemeinsamen Dorfkonferenz für Niedereimer und Breitenbruch. Hier stellten die Ausschussmitglieder jedoch ganz schnell fest, dass es hierbei wichtig sei das jeder Ortsteil für sich entscheiden müsste. Das Ratsmitglied Michael Rademacher schilderte hierzu eindrucksvoll aus dem Ortsteil Voßwinkel über die bisherige Arbeit der Dorfkonferenz und welche Aufgaben im Vorfeld schon die Bevölkerung mit eingebracht hätte. Er berichtete zusätzlich über die finanzielle Situation zur Erledigung der anfallenden Aufgaben, der Terminplanung und der Werbung für diese Aktion, in der kein politisches Gremium die Führungsposition übernimmt sondern eigenständige Gruppen gebildet wurden. Höhepunkte war wohl die Jubiläumsfeier zum 825-jährigen Ortsjubiläum und die nun 14-tätig erscheinende „Dorfpost“. Um Negativerfahrungen auszuschließen, sei es wichtig in kleinen Schritten zu arbeiten und die zu erwartenden Ziele nicht zu hoch zu stecken. Ganz unvorbereitet ging Niedereimer bei einer möglichen „Dorfkonferenz“ vermutlich nicht ins Rennen. Bereits im Jahre 2007, zur 800-Jahrfeier, hatten sich Ninives Gruppierungen zusammengeschlossen und ein gut organisiertes Dorfjubiläumsjahr, unter Federführung der sogenannten „Jubiläums-AG“, gefeiert. Der Ortsheimatspfleger regte auf der bereits stattgefundenen Frühjahrssitzung des Vereinsrings an, ein Dorfgemeinschaftsfest, anlässlich des 140-jährigen Schuljubiläums im Jahre 2017, zu wiederholen. Diese Vorbereitungen könnten im Vorfeld der Startschuss für eine eventuelle Dorfkonferenz in Niedereimer sein.
Als nächstes standen die gesamtstädtischen Planungen (Stadtentwicklungskonzept = STEK 2030 und Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept = IKEK Arnsberg) auf der Tagesordnung. Hierzu fasste der Ausschluss den Beschluss, sich an den Planungen zum STEK 2030 und IKEK Arnsberg, soweit möglich zu beteiligen. Zum Projekt „LEADERsein“ müssen Vorschläge und neue Gedanken aus dem jeweiligen Ort kommen. Hierzu seien „Kümmerer“ aus dem Ort notwendig, die genau wissen würden was den Ort weiter bringen würde und hilfreich sei. Wichtig sei es nun hierfür Vorschläge zu sammeln.
Ferner wurde beim Punkt Verschiedenes die Wohnsituation einer syrischen Familie angesprochen. Aus der Familie besuchen bereits zwei Kinder die Grundschule und ein Kind den Kindergarten in Niedereimer. Daher sucht die Familie nun dringend Wohnraum und Anschluss im Ort.
Zum Schluss besichtigten noch einige Ausschlussmitglieder die neue Unterkunft der Feuerwehr im Niedereimerfeld. Hierbei wurden ihnen der Aufenthalts- und Schulungsraum, die Umkleiden und Sanitärräume, die Fahrzeughalle sowie die Nebenräume vorgestellt.
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