Brückenneubau am Bahnhof soll Stadtteil Arnsberg entlasten

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Mit dem Spatenstich am Donnerstag hat die Stadt angefangen, eines der seltenen Brückenbauprojekt hinter dem Arnsberger Bahnhof zu verwirklichen. Fotos: Albrecht
Arnsberg: Arnsberg |

Arnsberg. Sie ist ein wichtiges Projekt im Bereich des Stadtumbaus in Arnsberg: Am Donnerstag gab es den ersten Spatenstich für ein Brückenbauprojekt, das eine Verbindung von der Straße „Zu den Werkstätten“ am Bahnhof Arnsberg auf die Uentroper Straße bringen soll.

Mit der Stadtplanung soll es weiter gehen. In den nächsten Jahren hat die Stadt Arnsberger mehrere Projekte im Rahmen des Stadtumbaus auf der Agenda. Eines von ihnen ist die Erschließung des Arnsberger Bahnhofs an seiner Rückseite über das alte Gewerbegebiet zu den Werkstätten.

Stadt verfolgt drei Ziele


„Wir verfolgen mit diesem Projekt drei ganz konkrete Ziele“, formulierte Bürgermeister Hans-Josef Vogel anlässlich des 1. Spatenstichs für das Projekt am Donnerstag. So solle die Brücke helfen, das Gewerbegebiet hinter dem Arnsberger Bahnhof aufzuwerten. Im Stadtteil Arnsberg gebe es nur noch wenige Flächen für Gewerbebetriebe, das „Zu den Werkstätten“ solle künftig gezielter vermarktet werden.

„Hinter dem Bahnhof ist künftig auch vor dem Bahnhof“, sagte Vogel weiter. Das Brückenprojekt zur Uentroper Straße sei auch als Arnsberger Beitrag zur Aufwertung der Oberen Ruhrtalbahn zu verstehen. Die Brücke könne helfen das Nadelöhr im Stadtteil Arnsberg zu umgehen und damit für innerstädtische Entlastung zu sorgen.

Innerstädtische Entlastung


Stadtplanerin Dr. Birgitta Plass ist für die Verkehrsplanung in der Stadt zuständig. Sie erklärte, dass die geplante Brücke ein Schlüsselprojekt im Rahmen der Stadtumbauförderung für Arnsberg sei. Vor allem jedoch, so Dr. Plass weiter, diene dieses Projekt dazu, die Brachfläche hinter dem Bahnhof gewinnbringend zu entwickeln. „Wir schaffen mit dem Brückenbau eine Superlage hinter dem Bahnhof, die es so in der Stadt gar nicht gibt“, so Plass.

Die Pläne im Rahmen des Stadtumbau seien ein langwieriges Projekt und beschäftigen die Stadt Arnsberg schon seit 15 Jahren. Nach Fertigstellung der Brücke (Ende 2016 geplant) zeige sich auch die positive Wirkung auf das gesamte Umbaukonzept. Zu dem zählt auch der P+R-Parkplatz am Bahnhof. „Wir hoffen damit auf eine erfolgreiche Entwicklung hinter dem Bahnhof“, so Dr. Plass.

Vor dem Bahnhof ist bald hinter dem Bahnhof


Für Wolfgang Schomberg vom Fachdienst Verkehr ist die Brücke ein wichtiger Baustein in der verkehrlichen Anbindung beider Straßen. „Der Brückenbau ist in der Stadt Arnsberg schon etwas Besonderes und kommt nicht so oft vor“, so Schomberg. Vor allem von der Möglichkeiten der späteren Erschließung des Gewerbegebietes „Zu den Werkstätten“ erhoffe er sich positive Auswirkungen.

Bürgermeister Hans-Josef Vogel danke Ulrich Eßfeld vom Fachbereich Kommunale Straße für die Unterstützung der Maßnahme durch Fördermittel des Landes NRW. Aber, so Vogel, Arnsberg habe auch gezeigt, dass Gelder aus Fördertöpfen in Arnsberg ihre Wirkung nicht verfehlen. Uns so rechne er nach dem Abschluss der Maßnahmen damit, dass den öffentlichen Investitionen auch private folgen.
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