Stillstand am Sauerland-Museum: Andere Planung des Neubaus in Aussicht?

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Für das seit einigen Wochen wegen des bevor stehenden Umbaus geschlossene Sauerlandmuseum sollen neue Pläne auf den Tisch... Das finanzielle Risiko sei zu groß, heißt es. Fotos: Albrecht
Arnsberg: Arnsberg | Die Pressestelle des Hochsauerlandkreises schrieb am Dienstagabend:

"Neubau Sauerland-Museum: Kreisverwaltung schlägt Umplanung vor
Finanzielles Risiko für die Hangnutzung nicht abschätzbar

Hochsauerlandkreis/Arnsberg. Die Kreisverwaltung schlägt dem Kulturausschuss und dem Kreistag eine Umplanung des Neubaus des Regionale-Projektes Museums- und Kulturforum Südwestfalen vor. Grund hierfür sind nicht abschätzbare Kosten für die Nutzung des Hanges an der Ruhrstraße. Nachdem sich bereits in der Planungsphase für die Erstellung der Baugrube Mehrkosten abgezeichnet hatten, brachte jetzt die Ausschreibung bei zwei Bietern Mehrkosten von rund 1,3 Millionen Euro. Statt der geschätzten Summe von 1,8 Millionen Euro lagen die Angebote bei rund 3,1 Millionen Euro. Die Ausschreibung wurde inzwischen nach einer Beratung in der Baukommission aufgehoben, da keines der Angebote den Ausschreibungsbedingungen entsprach.

Landrat Dr. Karl Schneider hält eine Umplanung für dringend notwendig, um das Projekt im vorgegebenen Finanzrahmen von rund 12,2 Millionen Euro zu halten: „Das Risiko, den Hang für den Neubau zu nutzen, ist einfach zu groß. Mit diesem Ergebnis der ersten Ausschreibung war nicht zu rechnen, weil vorab ein Fachplaner für die Baugrube, weitere Gutachter und Geologen als Spezialisten eingeschaltet waren. Deshalb müssen wir uns von einer unterirdischen Verbindung zwischen Landsberger Hof und Neubau verabschieden.“ Der finanzielle Anteil des Kreises an den Gesamtkosten soll unverändert 6,9 Millionen Euro betragen.

Die Planer erarbeiten derzeit bis Ende Februar eine Lösung, den Neubau so weit wie es geht an die Ruhrstraße zu rücken und dabei den Hang so wenig wie möglich in Anspruch zu nehmen. Die Herausforderung besteht darin, einen Übergang vom Alt- in den Neubau zu schaffen. Die Umplanung muss sich innerhalb des vom Kreistag zur Verfügung gestellten Budgets bewegen. Sie findet in enger Abstimmung mit der Baukommission, der Stadt Arnsberg und der Bezirksregierung Arnsberg sowie den beteiligten Landesministerien statt.

Der Kulturausschuss und der Kreistag werden am 11. bzw. 13. März das weitere Vorgehen beraten."
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Astrid Breuer aus Arnsberg-Neheim | 07.02.2015 | 11:43  
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