Wie geht’s weiter mit Schule und Kindergarten in Niedereimer / Bezirksausschuss hofft auf das Verständnis der Anwohner

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Dunkle Wolken über Kindergarten und Schule in Niedereimer
 
Engpass an der Niedereimerstraße
NIEDEREIMER In der letzten Sitzung des Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch war ein wichtiges Thema die Schulentwicklungsplanung und die Entwicklung des AWO-Kindergartens „Kleine Eiche“ in Niedereimer. Eine Möglichkeit den Fortbestand der Schule und des Kindergartens in Niedereimer dauerhaft zu sichern, wäre freie Wohnungen und Häuser sowie Baugrundstücke für Familien auf den Wohnungsmarkt zu bringen. Zu diesem Entschluss kamen die Mitglieder des Ausschuss. Bedingt durch den demografischen Wandel und der geringen Anzahl von Kindern in Niedereimer sei es eine Frage der Zeit wie lange sich der Kindergarten und die Grundschule noch in Niedereimer halten könnten.
Erfreut zeigen sich die Ausschussmitglieder, dass der Personennahverkehr die alte Linienführung über den Stephanusweg und die Niedereimerstraße mit den bisherigen Haltestellen wieder aufgenommen hat. Allerdings kommt es im Bereich Niedereimerstraße zu erheblichen Engpässen durch parkende Fahrzeuge. Hier hofft man bei einem Ortstermin mit der Straßenverkehrsbehörde, der Fachdienststelle und dem Bezirksausschuss im persönlichen Gespräch auf das Verständnis bei den Anwohnern. Ein ähnliches Problem sieht der Ausschuss im Kreuzungsbereich Wannestraße und Stephanusweg. Ebenso möchte der Bezirksausschuss die RLE bitten, mit der nächsten Fahrplanänderung, die direkte Anbindung zum Marienhospital und Bahnhof wieder aufzunehmen. Ebenso soll die zukünftige Linienführung des Bürgerbusses überdacht werden. Hierbei sei es wichtig, dass Straßen aufgenommen würden an denen gerade ältere Mitbürger wohnten.
Der Ausschuss sprach sich ferner dafür aus, einen neuen Radfahrweg zwischen Niedereimer-Breitenbruch-Möhnesee-Neheim anzulegen. Hier soll in der Verwaltung angeregt werden wie dieses umzusetzen sei.
Der Aus- und Umbau der Wannestraße innerhalb Niedereimers kommt langsam in Gang. Den Anliegern sollen zu Beginn des Jahres die Pläne vorgestellt werden, sodass voraussichtlich im Frühsommer mit den Umgestaltungsarbeiten der Straße begonnen werden kann. Diesbezüglich geklärt werden müssten allerdings noch die Kanalbauarbeiten sowie die fehlende Lichtplanung im Bereich Zum Alten Brunnen und die mögliche Überbauung des stillgelegten Hudebachs an der Wannestraße. Hierzu soll die Verwaltung noch angesprochen werden. Verkehrsberuhigende Umbaumaßnahmen oder Kanalbauarbeiten für die Breitenbrucherstraße sind hingegen in naher Zukunft nicht geplant. Hier beschweren sich die Breitenbrucher Bürger über das stetig wachsende Verkehrsaufkommen auf der Durchgangsstraße, insbesondere durch die geräuschstarken Kradfahrer. Besonders unerträglich sei es in den Sommermonaten, da könne man draußen auf der Terrasse vor Lärm nicht mehr sitzen und von der Gefahr für die Kinder ganz zu schweigen, so ein besorgter Anwohner. Hier soll nun das Gespräch mit Polizei und Straßenverkehrsbehörde gesucht werden, um Verstöße zu ahnden bzw. die Verkehrsteilnehmer auf ein vernünftiges Fahrverhalten anzusprechen.
Über die Teilnahme an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ sollen die entsprechenden Gremien in den beiden jeweiligen Orten selbst abstimmen und das Ergebnis dem Bezirksausschuss dann mitteilen.
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