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Dr. Mathias Knoll

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Lokalkompass ist: Arnsberg
795 Punkte | registriert seit 30.12.2012
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DER ERMITTLER

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 30.05.2013

In seinem Berufsleben war er ein umtriebiger Mann. Aber wenn er dann zu Hause an seinem Schreibtisch sass und weit über die Landschaft blickte, fühlte er sich wie ein Eremit, der sein Leben als Einzelgänger genoß. Vielleicht, dachte er, steckt in jedem Menschen diese Sehnsucht. Denn nur er, der Einzelgänger, glaubt allein zu wissen, was für ihn richtig oder falsch ist. Und somit negiert er oft genug den sogenannten...

ÜBRIGENS…

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 30.05.2013

… wäre ich eine Frau, würde ich eine Karriere als "Sternchen" anstreben. Als Mann allerdings versuche ich gelegentlich meiner Frau die Sterne vom Himmel zu holen. Zählen Sie nach, da fehlen schon ein paar.

K R I T I K

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 28.05.2013

Die Fähigkeit „Kritik“ zu üben ( also auch Selbst-Kritik ) sollte konstruktiver Natur sein und nicht so erfolgen wie früher beim Parteitag der KPDSU. Bei der Kritik geht es nicht darum „Verlierer“ oder „Gewinner“ zu rekrutieren, sondern es sollte bestenfalls „um die Sache“ gehen. Aber der Mensch neigt zu dem Vor-urteil nach dem Motto: Ich bin ganz anders als „Du“ usw. Dagegen wäre auch nichts einzuwenden, wenn nicht...

Ja, er war billig zu haben…

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 27.05.2013

Edgar war nicht einer dieser geölten Männer, die sich hinter ihrer Sonnenbrille versteckten, um besser entdeckt zu werden. Aber er war auch nicht der verliebte Schüler, der sich seiner Angebeteten zu Füßen warf, um ihr besser in die Augen zu sehen. Aber natürlich wollte auch er begehrt werden. Und so überprüfte er sein Gesicht jeden Morgen im Spiegel. Dann drehte er seinen Kopf hin und her, um sich auch im Halbprofil zu...

DAS HANDY (Monolog eines alten Schauspielers)

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 26.05.2013

Wenn ich die Figuren, die ich darstellen soll, nicht aus ihrem Theater-Schlaf erwecke, rächen sie sich an mir wie ein Alptraum rätselhafter Bilder. Dann werfen mich diese Figuren einfach auf die Bühne wie in ein leeres Zimmer, in dem sie mich einschliessen. Aber selbst, wenn ich diese Figuren nicht sehe, weiß ich trotzdem, dass sie hier auf mich warten, so wie die Bühnenbretter, die unter meinen Schritten knarren. Aber...

FUSSBALL

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 25.05.2013

Oder: Mir ist lieber ein Schreib-Blog Als ein Fan-Blog

KOALABÄRCHEN

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 24.05.2013

Der Unterschied zwischen Männchen und Weibchen ist nicht der Sex, sondern die Art wie sie den „Sex“ wahrnehmen. Vermutlich ist das auch bei den Affen so. Und warum sollte ein homosexueller Affe nicht das gleiche Recht haben wie der Hetero? Immerhin ist er ja kein Koalabärchen, das nur dreimal im Jahr für Sekunden den Partner/Partnerin kontaktiert. Denn der Koala ist von seiner Sexualität weniger berauscht, als vom Genuss...

Geheimnisse & Lügen ( Monolog eines alten Schauspielers)

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 23.05.2013

Guten Abend, meine Damen und Herren. Ja, ich bleibe noch einen Augenblick hier am Bühnenaufgang stehen, um mich an das Scheinwerferlicht zu gewöhnen. Oder vielleicht besser noch an Sie, die da unten im Zuschauerraum sitzen wie in einem Meer von Dunkelheit. Ich jedenfalls hatte schon als Kind Angst vor der Dunkelheit. Diese Schwärze war für mich nicht nur anonym, sondern auch von bedrohlicher Aggressivität. Das konnte ich...

Partnerwechsel

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 22.05.2013

Frau Eva S. war in ihrer Begeisterung nicht wählerisch. Dabei hatte sie immer den Wunsch den perfekten Mann kennen zulernen. Dann verdrehte sie ihr Köpfchen und lächelte, als sei sie der Sonnenschein persönlich. In diesen Augenblicken war sie sogar bereit über das Wetter zu sprechen. Und wenn sie dann kicherte, konnte man meinen, sie bestehe aus tausend Überraschungen. Dabei war Eva eine Frau, die nicht wirklich...

„Kyoto-Protokoll“ - Vorschlag

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 21.05.2013

Wie viele Bäume mussten „sterben“ bis die Politiker das wurden, was sie sind? Denn es vergeht kein Jahr, in dem sich nicht frisch gewaschene Politikergesichter auf riesigen Plakatwänden ( = Papiervergeudung ) zur Wahl präsentieren. Wenn aber diese Politiker dazu auch nur noch an sich denken, werden sie zu einer noch größeren Umweltbelastung. Und das umso mehr, wenn sie ihre Worthülsen wiederkäuen wie die Kühe auf der...

ALSO SPRACH ZARATHUSTRA…

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 20.05.2013

Es gibt Zitate, die passen immer, auch wenn sie unpassend sind. Und schon werden wir zu kleinen Philosophen, die sich mit Worten aufblasen, um den Sinn mit dem Unsinn zu versöhnen. Wer wollte da widersprechen, dass auch "Zarathustra" eine philosophische Lebenshaltung hatte? Aber hätte ihn nicht der Nietzsche erwähnt, wer würde heute noch Herrn Zarathustra kennen? Nur, Hand aufs Herz, wer hat „den Nietzsche“ schon gelesen?...

PORTO oder schlag nach bei „History“

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 19.05.2013

Der „Sokrates“, so wie wir ihn kennen, war ein eloquenter Mann. Aber trotzdem oder vielleicht gerade deswegen hinterließ er keinen schriftlichen Nachlaß. Denn „Sokrates“ glaubte, dass Menschen, die schreiben, sich von ihrem eigenen „Ich“ entfernten. Und statt der „Wahrheit“, die nur im Innern des Menschen zu finden sei, würde durch das „Schreiben“ die gefährliche Illusion etwas zu wissen geweckt. Ungefähr so oder so muß...

Übrigens…

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 18.05.2013

…vielleicht sollte man nicht kirchlich heiraten mit dem Versprechen: “Bis der Tod Euch scheidet…!“ Da soll es Partner geben, die diese Forderung zu wörtlich nehmen

ÜBRIGENS…

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 16.05.2013

...schon die Athenerin „Lysistrata“ beendete den „Peloponnesischen Krieg“, indem sie die Frauen solange zum Liebesboykott aufrief bis ihre Männer Frieden geschlossen hatten. Wenn sich auch Frau Bush daran gehalten hätte, wer weiß, vielleicht hätte sie den Friedensnobelpreis bekommen?! Aber so war auf die „Achse der Bösen“ kein Verlass mehr. Dumm gelaufen, kann ich da nur sagen.

"INCOGNITO" - Monologe

Dr. Mathias Knoll
Dr. Mathias Knoll | Arnsberg | am 15.05.2013

Wissen Sie, als Schauspieler muss ich immer die Balance halten zwischen der „Figur“, die ich darstelle, und die es so natürlich nicht gibt. Aber gleichzeitig muß diese „Figur“in ihrer authentischen Darstellung glaubhaft sein. Erst wenn sich dieser Widerspruch auflöst und die Balance hergestellt ist, wird diese „Figur“ als Protagonist einer Geschichte akzeptabel sein. Aber die Suche nach dem richtigen Gleichgewicht, das am...