Akademie 6 bis 99 mit der Polizei auf Spurensuche

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Kriminalitätstechnikern über die Schulter geschaut. (Foto: Marita Gerwin)
 
Spurensicherung (Foto: Marita Gerwin)
Arnsberg.
Der Polizei über die Schulter geschaut
Eine spannende Akademie 6 bis 99.
Dem Täter auf der Spur. Hautnah.
Mit Herzklopfen und Bauchkribbeln.
Niemand fragt hier nach dem Alter.
Ausprobieren, experimentieren.
So macht Lernen richtig Spaß!

Die Kreispolizebehörde des HSK ist am 9.Mai 2015 unser Gast in der Akademie 6 bis 99. Mit vielen Infos und spannenden Themen. Zum mitmachen und ausprobieren. Von der Spurensicherung der Kriminaltechniker, bis hin zur Verkehrserziehung ist alles dabei. Ein facettenreiches Spektrum der Polizei-Aufgaben lernen Alt und Jung gemeinsam an den verschieden Stationen im Foyer und im Außengelände des Berufskollegs Am Eichholz in Arnsberg kennen.

Die kleinen Gäste drängt es als erstes zur Spurensicherung. Sie alle kennen aus Krimis den Fernsehkommissar, der in eineinhalb Stunden einen Mordfall aufklärt. Dass dies in der Wirklichkeit oft ein langer, aufreibender Prozes ist, der viel Geduld und das genaue Betrachten von Kleinigkeiten erfordert, das erleben die Kinder an diesem Vormittag hautnah. "Wie kann die Spurensicherung eindeutig klären, wer de Täter ist?", das möchten alle Gäste wissen.

Geduldig erklären die Experten ihre kriminaltechnische Arbeit. "Wenn die Polizisten an einen Tatort kommen, dann müssen sie erst einmal die Spuren sichern. In mühevoller Kleinarbeit suchen die Fachleute nach Fingerabdrücken, Blut- oder Speichelresten, Hautschuppen, Haaren oder Faserspuren von Kleidungsstücken".

Auf dem Tisch befindet sich neben vielen Pinseln auch ein Spezialpulver: Es ist magnetisch und bleibt an den Spuren haften, die die Hände des Täters auf einem Gegenstand hinterlassen haben. Diese Finger- oder Handabdrücke werden mit einem durchsichtigen Klebeband abgeklebt und auf einem Karteikärtchen gesichert. Um die Spuren eindeutig einem Täter zuordnen zu können, muss nicht mal ein kompletter Abdruck zu sehen sein. Der Kriminaltechnikern braucht einen Vergleichsabdruck. Daher wird ein Verdächtiger "erkennungsdienstlich behandelt" – wie es in der Polizei-Fachsprache heißt: Er muss seine Fingerabdrücke abgeben. Jetzt kann man die einzigartigen Muster in den Händen gut erkennen. An einem Sichtgerät werden die Spuren vom Tatort mit den Abdrücken des Verdächtigen verglichen. Stimmen sie in mindestens zwölf Merkmalen überein, ist der Täter überführt. Alle diese Fakten werden zusammengetragen. Gab es Fingerabdrücke des Täters, so werden diese mit denen in der Polizeidatei verglichen. Daran lässt sich feststellen, ob es sich bei dem Gesuchten um einen schon bekannten Verbrecher handelt oder nicht.

Neben der Spurensicherung werden in der Akademie 6 bis 99 weitere Themen aus dem Bereich der Kriminalprävention vorgestellt. Die Gäste wollen von den Experten wissen: "Wie schütze ich mich vor Einbrechern? Wie nutze ich sicher das Internet und wie bewege ich mich in den sozialen Netzwerken?"

Die Verkehrssicherheitsberater der Polizei informieren über die Sicherheit von Fahrradhelmen und überprüfen Fahrräder auf Verkehrssicherheit und -tauglichkeit. "Niemals ohne Helm Fahrrad fahren", mahnen die Experten und demonstrieren den Gästen die unterschiedlichsten Fahrradhelme.

Die Bezirksdienstbeamten aus Arnsberg stehen als Ansprechpartner mit ihrem Polizei-Auto ebenfalls zur Verfügung. Die Gäste staunen, was sich so alles in diesem Fahrzeug befindet und wofür es benötigt wird im Ernstfall.

Die Einsatztrainer zeigen Demonstrationen zur Eigensicherung von Polizeibeamten sowie Möglichkeiten zum Selbstschutz und zur Selbstbehauptung, insbesondere für Kinder und Senioren. Das auszuprobiern macht allen Gästen großen Spaß.

Die Polizei-Hunde gehören selbstverständlich ebenfalls dazu. Gespannt verfolgen die Gäste auf der Wiese vor dem ehemaligen Hallenbad den Einsatz dieser wichtigen Helfer der Polizei.

Danke an die Kreispolizeibehörde des HSK für diesen spannenden Vormittag. Ganz im Sinne der Philosophie der Akademie 6 bis 99: "Lernen erleben, die Welt entdecken!" Vor 9 Jahren als Experiment gestartet - heute ein Erfolgskonzept. Mehr zum Konzept der Akademie 6 bis 99 in Arnsberg finden Sie auf folgender Webseite:

http://www.arnsberg.de/zukunft-alter/projekte/akad...
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Gottfried (Mac) Lambert aus Goch | 10.05.2015 | 10:48  
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