Rita Brouwer nimmt Abschied vom Handball Leistungssport

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Nach 35 Jahren beendet die 47- jährige Linkshänderin der SG Ruhrtal aus gesundheitlichen Gründen ihre großartige Laufbahn.

Am 15.08. bei einem Spiel in der Ruhrtalhalle in Oeventrop ist Ende.

Was sie sportlich lebte ist Leidschaft in reinster Form.


Rita Brouwer ist seit 35 Jahren dem Handballsport treu. Wenn Sie aufläuft, blüht die 47- jährige förmlich auf. Die zierliche und torgefährliche Linkshänderin auf der rechten Außenposition, die seit 1990 immer mit dem Trikot Nr. 9 für die SG Ruhrtal auf Torejagd geht, muss dauernden Achillessehnen-Problemen Tribut zollen.


Der Rat der Ärzte ist unmissverständlich und fällt ihr sichtlich schwer.


Am 15. August um 18:00 Uhr wird sie in einem Abschiedsspiel in sicher gut gefüllter Ruhrtalhalle noch einmal gemeinsam mit einer Oldie- Auswahl, mit der sie den Verbandsliga Aufstieg 1996 erzielt hat, gegen die aktuelle Bezirksliga- Mannschaft antreten.

Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren, Spezialtrikots sind gedruckt, und die „alten Ruhrtaler“ haben schon 2 Trainingseinheiten durchgeführt, um ihre „alte Stärke von damals“ bei ihrem Abschiedsspiel noch einmal demonstrieren zu können.

Im Anschluss soll es eine tolle Abschlussfeier geben, zu der sicher viele Sportkollegen und Freunde noch mal über so manche Anekdoten und Höhepunkte feuchtfröhlich fachsimpeln können.

Rechtsaußen mit Torinstinkt:


„Tore werfen ist einfach schön. Und dann noch einen Erfolg mit der Mannschaft zu erzielen, ist noch viel schöner“, beschreibt die konditionsstarke Mannschaftssportlerin ihre Begeisterung.

Die rechte Außenposition ist ihr Lieblingsrevier und dort ist sie wegen ihrer Treffsicherheit auch gefürchtet. Diese Qualitäten wussten auch Ihre Trainer stets zu schätzen. Mit 12 Jahren ging sie bereits in Eslohe auf Torejagd, bevor 1990 der Wechsel zur SG Ruhrtal erfolgte. Die damalige Landesliga Mannschaft wurde vom „Handball Urgestein“ Lorenz Stirnberg trainiert, der bei ihrem Abschiedsspiel noch einmal auf der Trainerbank die „alten Ruhrtaler“ betreuen wird.

1996 schaffte die SGR dann den Aufstieg in die Verbandsliga unter dem noch heute aktiven Trainer Andreas Brüggemeier (jetzt TV Arnsberg), der ebenfalls auf der Trainerbank Brouwers letztes Spiel gegen die aktuelle 1. Damenmannschaft begleiten wird.

Ihre Trainer über Rita Brouwer:

Andreas Brüggemeier (Damen Oberliga Trainer TV Arnsberg):
„Rita ist mit ihrer Leistung und Einstellung immer ein Vorbild gewesen und eine der besten Spielerinnen, die ich je trainiert habe“.

Stefan Probst (Damen Bezirksliga Trainer SG Ruhrtal):
„Rita ist mit ihrer Routine ein wesentlicher Faktor in der Mannschaft gewesen. Sie kämpft, bis es nicht mehr geht und ist ein absolutes Vorbild. Als sie zuletzt aufgrund ihrer Verletzung gefehlt hat, habe ich sie wirklich vermisst.“
Der Sport wird ihr erhalten bleiben!

Ob die Handballschuhe ab dem 15.08. wirklich für immer an den Nagel gehängt werden oder sie noch das eine oder andere Spiel in der zweiten Mannschaft bestreiten kann, hängt von den Beschwerden ab, lässt Brouwer verlauten. Im Moment macht die linke Achillessehne ihr stark zu schaffen, aber so leicht gibt die „Nr. 9“ ja bekanntlich nicht auf.

Und langweilig wird es im sportlichen Bereich ohnehin nicht, denn ihre 15-jährige Tochter Celine ist ebenfalls von Beginn an bei der SG Ruhrtal aufgewachsen und spielt seit kurzem für den TV Wickede/Ruhr.

Ihr Ehemann Jörg (passionierter Triathlet und 2. Vorsitzender des TriFun Hennesee) "ich werde sie noch bei so manchen Konditionstrainingseinheiten kräftig unterstützen. Außerdem ist sie ja im Besitz der Trainer C- Lizenz und coacht seit Jahren Jugendmannschaften der SG Ruhrtal. Der Sport wird Ihr bleiben."
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