Sylvia Hübner-Adams startete bei der Senioren-WM der Leichtathleten in Porte Allegre (Brasilien)

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Hübner-Adams in Brasilien (Foto: lac privat)
Nach der Teilnahme an den Westfälischen und Deutschen Seniorenmeisterschaften erfüllte sich Sylvia Hübner-Adams vom LAC Veltins Hochsauerland einen Traum. Sie startete bei der Senioren-WM der Leichtathleten in Porte Allegre (Brasilien) in den Disziplinen Kugelstoßen und Wurf-5-kampf.

Nach Monaten Training im Dünnefeld-Stadion in Meschede und vielen zusätzlichen sportlichen Aktivitäten wie Frauenfitness oder längeren Waldläufen mit einer Labradorhündin als Sparrings-Partnerin war ihr klar zusammen mit ihrem Mann musste sie sich diesen Traum erfüllen.

Am 17.10. in Porte Allegre angekommen war schon am 18. die Qualifikation im Kugelstoßen, die sie als 8. mit 9,92m überstand. Die besten 12 Teilnehmerinnen kamen ins Finale am 19.10., das sie fantastisch als 9. mit 10,12m abschloss.
Die Wettkämpfe waren auf mehrere Stadien in der 3 Mio. Stadt aufgeteilt. Shuttle-Busse fuhren von verschiedenen Punkten in der Stadt in die Richtung der verschiedenen Wettkampforte. Hübner-Adams: „Überall standen Polizisten, die für Sicherheit sorgten. Auch wenn diese kein Englisch sprachen so waren sie dennoch sehr bemüht, für die Athleten da zu sein und deren Fragen zu beantworten.“

Der nächste Wettkampftag knapp eine Woche später ergab im Wurfmehrkampf den 12. Platz mit 2622 Punkten. Folgende Einzelleistungen konnte sie erzielen: Hammer 26,14m, Kugel 9,76m, Diskus 23,58, Speer 17,87m (die Horrordisziplin), Gewichtwurf 9,08m. Der Wettkampf fand bei Blitz und Donner statt und gleichzeitig regnete es unnatürlich stark. Aber der Wettkampf wurde nicht unterbrochen, in Deutschland unvorstellbar. Die Brasilianer hatten die Ruhe weg.

Sylvia Hübner-Adams: „dieses Erlebnis, an einer WM teilzunehmen, mit ca. 160 anderen Deutschen und ca. 4000 Teilnehmern aus der ganzen Welt, war unbeschreiblich. Vorher habe ich zu einigen Sportfans gesagt: „I have a dream.“ Jetzt ist dieser Traum wahr geworden. Ich bin nicht mit dem Anspruch gestartet, eine Medaille zu erringen. Für mich war die Teilnahme Gold wert, die olympische Idee steht im Vordergrund.“

Nach dem Wettkampf standen noch ein paar Tage Rio de Janeiro auf dem Programm. Anders als früher gab es keine bettelnden Kinder oder Erwachsenen wohl weil an jeder Ecke Polizisten standen, die für die notwendige Sicherheit sorgen sollten. Beim Besuch des Maracana-Stadion hat Sylvia Hübner-Adams noch den heiligen Rasen geküsst. Hübner-Adams: „hoffentlich spielt die deutsche Fußballnationalelf dort. Dann können mein Mann und ich sagen, dass wir dort schon einmal gesessen haben, wo vielleicht Yogi Löw sitzen wird.“

Das LAC Veltins Hochsauerland ist stolz auf diese Athletin.
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