Bezirksausschuss befürwortet Erhalt der Wannetalschule / Weitere Infos zur Klarstellungssatzung notwendig

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Die Wannetalschule in Niedereimer
NIEDEREIMER Die Mitglieder des Bezirksausschusses Niedereimer/Breitenbruch haben sich in ihrer letzten Sitzung einstimmig für den Erhalt der Wannetalschule als Teilstandort ausgesprochen. Vor der Abstimmung erläuterte Elmar Grunenberg vom Fachdienst Schule die heutige Situation der Wannetalschule in Niedereimer. Er gab ganz deutlich zu verstehen, dass eine weitere wohnortnahe Beschulung der Kinder aus Niedereimer nur möglich ist, wenn ein Teilstandort mit der Bodelschwinghschule am Schreppenberg gebildet wird. Dieses Ergebnis gehe aus den sinkenden Schülerzahlen in den nächsten Jahren ganz eindeutig hervor. Im Anschluss gab die kommissarische Schulleiterin Andrea Deyda noch einen Einblick in die bereits heute schon bestehende Situation beider Schulen. Sie sagte, dass ein Zusammenschluss der beiden Schulen bereits laufe und trotz unterschiedlicher Organisationsformen prima klappe. Für den Fortbestand der Wannetalschule ist derzeit allerdings schon der jahrgangsübergreifende Unterricht der Klassen 1 bis 4 notwendig, der aber problemlos läuft. Alle Beteiligten waren sich einig und sahen die heutige Situation realistisch. Daher kann es nur hilfreich und unerlässlich sein einen Grundschulverbund von Wannetal- und Bodelschwinghschule zu bilden.
Eine rege Diskussion kam beim Tagesordnungspunkt „Neuaufstellung der Klarstellungssatzung“ auf. Hierbei geht es darum die zukünftigen Grenzen der Bebauung in den Stadtteilen festzulegen. Herr Wilfried Bergmann vom Amt für Stadt- und Verkehrsplanung versuchte hier die aufgekommenen Fragen zu beantworten, was sichteilweise als sehr schwierig herausstellte. Daher äußerte der Ausschuss den Wunsch dem Planungsausschuss vorzuschlagen, die neue Satzung vorab der Öffentlichkeit vorzustellen und die rechtlichen Fragen und die damit verbundenen Konsequenzen zu erläutern.
Zum Thema Verleihung der Bürger/Innenmedaille 2016 wollen sich einige Ausschussmitglieder bis zum nächsten Sitzungslauf Gedanken machen.
Eine schriftliche Information zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses übergab der Ausschussvorsitzende Dirk Ufer an die Mitglieder. Hierzu wird sich das Gremium bei der nächsten Sitzung äußern.
Angesprochen wurde nochmals das leidige Thema zur Sicherung der Fußgänger an der oberen Wannestraße im Bereich der Häuser 44 bis 50. Hier machte der Ausschuss den Vorschlag anstatt dem Einbau möglicher provisorischer Poller nach einer kostengünstigen und übergangsweise schnelleren Lösung – wie z.B. Blumenkübel – zu suchen. Dieser Vorschlag soll nun auf Forderung des Bezirksausschusses umgehend von der Verwaltung geprüft werden.
Zum Schluss gab Friedel Sölken noch den aktuellen Sachstand zur „Stiftung sozialer Wohnungsbau im ehemaligen Amt Hüsten“ bekannt. Hier soll in Kürze eine konstituierende Sitzung stattfinden um die zukünftige Verfahrensweise abzuklären und um endlich mit der Arbeit beginnen zu können.
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