Das war mal wieder ein stimmungsvoller und launiger Folktanzabend im Bürgerbahnhof Arnsberg

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Mit einem sehr stimmungsvollen und launigen Folktanzabend mit Live-Musik im Bürgerbahnhof Arnsberg schloss der Arnsberger Folkclub e.V. am 18.03.2017 seine 2.Saison ab

Es hätte nicht schöner sein können. Nach erst 2 Jahren ist dieser Folktanzabend vom Publikum und Musikanten gleichermaßen sehr gut angenommen worden. Die Tanzfläche im Saal war bei jedem Tanz bis an die Belastbarkeitsgrenze gefüllt, während auf der Bühne eine Bigband mit neun Musikern schwungvoll und dynamisch den Gästen einheizte.

Die klaren und fundierten Tanzanleitungen der Tanzmeisterinnen Uta Klingeberg-Schulte und Uta Imenkämper machten es den Gästen leicht, die vielen Tänze aus unterschiedlichen Kulturkreisen zu erlernen. Begonnen wurde mit einem Kettentanz, dem „Langdans fra Mora“ aus Schweden. Danach folgte eine in ganz Europa bekannte und beliebte Tanzform, der Schottisch. Zu diesem Tanz erklangen die Melodien „Klönschnack“ von dem in Schleswig-Holstein lebenden Folkmusiker Manfred Jaspers und „Swinhusen Sessken“, die von dem aus Dinker bei Welver stammenden Kantor Johann Dahlhoff dem im 18. Jahrhundert aufgezeichnet und kürzlich erst im Nationalmuseum Berlin wiederentdeckt wurde. Mit dem Sylter Reihentanz „In jungen Jahren“ ging es rasant und lustig weiter, bevor die ebenfalls in ganz Europa bekannte Tanzform, die Chappeloise, nach der Melodie des Films „Pipi Langstrumpf“ getanzt wurde. Nach einer notwendigen Getränkepause tanzten sich alle mit dem „Emma-Walzer“ aus Finnland wieder in Stimmung. Von griechischen Auswanderern in Amerika ist der Tanz „Miserlou“ überliefert, den Uta und Uta dem Publikum eindrucksvoll beibrachten. Nach dieser doch herausfordernden und belebenden Konzentrationsleistung entlud sich alle Energie des Publikums in der russischen „Troika“ und in dem israelischen Tanz „Od lo ahavdi dai“, dessen Titel in der Übersetzung „Ich habe nicht lang genug geliebt“ bedeutet. Den Abschluss bildeten nach einer weiteren notwendigen Pause die Tanzform „Fröhlicher Kreis“ nach den Melodien „Der Alte“ und dem dänischen „Frederiks Kontra“ sowie der optisch sehr eindrucksvolle Walenki aus Russland.
Bei wirklich jedem Tanz entstand nach einigen Momenten des Probierens und der Konzentration auf der Tanzfläche der maßgebliche „Flow“, der dann unter den Gästen für die ausgelassene und fröhliche Stimmung sorgte.

Einen wesentlichen Einfluss darauf hatte aber das beeindruckende und außergewöhnliche Ensemble, das für die Live-Musik sorgte. Die Stamm-Musikgruppe „Amuretto-Folkdrops“ um Manfred Kerl (Gitarre), Dagmar Damkowksi-Kerl (Flöten) und Helma Busemann (Akkordeon) hatten die Idee, den Mitmach-Charakter auch auf das Musizieren zu erweitern. So warben sie im Internet und in der Presse dafür, dass interessierte Musiker sich am Abend dazu gesellen sollten, um dann gemeinsam mit ihnen eine Bigband zu bilden. Sechs weitere Musikanten, Lotte Biermann (Geige), Heike Küpper (Akkordeon und Percussion), Susanne Kammler (Flöte, Percussion) und Anja Heymann (Gitarre, Percussion) und Hermann Schiefer (Gitarre, Akkordeon), allesamt aus Soest und Silvia Listringhaus (Geige) sogar aus Neuenrade, folgten diesem Aufruf. In dieser Konstellation traf sich dieses Ensemble in Teilen zum ersten Mal und hatte nicht mehr eine Stunde vor der Veranstaltung Zeit zum Proben. Umso erstaunlicher war das klangliche Ergebnis. Der Sound war mitreißend, schwungvoll und dynamisch. Jede Melodie wurde mit mehrstimmig mit harmonischen Untermalungen und zum Teil auch mit Gitarrenimprovisationen garniert. Über allem schwebte der für den jeweiligen Tanz notwendige Rhythmus der Gitarren und Akkordeons. Durch gute Zusammenarbeit der Tanzleiter mit Manfred Kerl, dem „Kapellmeister“ passte sich die Musik stets an die Geläufigkeitsstufe des Tanzes bei den Gästen an, um dann jeweils in der Schlussphase mit steigender Dynamik und Tempo für die gewünschte Feierlaune zu sorgen.

Am Ende des Abends waren alle dankbar und ausgepowert. Doch blieb auf alle Fälle noch Zeit, dass last but not least der Initiator und Vorsitzende des Arnsberger Folkclubs, Manfred Kerl, den stillen Aktiven des Abends, Monika und Theo Verhoeven, Helmut Busemann, Ines und Ronald Frank, sowie Peter Schulte dankte. Sie hatten für den Auf- und Abbau sowie für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Ohne Sie hätte dieser Abend nicht stattfinden können.
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