Ein Blick tief in die Geschichte - Wasserversorgung vor Ort veranschaulicht

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Die Drittklässler mit der Referendarin Frau Götze und dem Ortsheimatpfleger Detlev Becker vor dem Brunnen
NIEDEREIMER Derzeit behandeln die Drittklässler der Wannetalschule das Thema „Wasserversorgung“ im Sachunterricht. Hierzu gewährte der Ortsheimatpfleger und AKD Vorsitzende Detlev Becker den 22 Schulkindern sowie der Referendarin Melanie Götze einen Blick in die Tiefe vom Brunnen des ehemaligen Hofes Mette direkt vor der Schule. Anhand dieses Brunnens war man in der glücklichen Lage, eine frühe Art der Wasserversorgung darzustellen und nachzuempfinden. Der Brunnen selbst hat eine Tiefe von etwa sechs Metern und einem Durchmesser von einem Meter. Die vor dem Brunnen befindlichen Wasserleitungssteine dienten zur Markierung der Wasserleitung aus dem Jahre 1913 zwischen dem Stollen und dem Wasserbassin im Dorf.
Der Brunnen diente zwischen 1826 und 1884 der Versorgung von Mensch und Tier auf dem Hof Mette. Mitte des 20. Jahrhunderts nutzte ein in der Nähe angesiedelter Gartenbaubetrieb den Brunnen zur Bewässerung. Danach geriet der Brunnen mehr und mehr in Vergessenheit. Beim Straßenneubau zur Wannetalschule im Jahre 1988 wurde der Brunnen wiederentdeckt und auf Initiative des Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer nach alten Vorlagen wieder aufgebaut. Heute veranschaulicht der Brunnen begreifbar die Wasserversorgung in früheren Jahrhunderten.
Durch solche Aktionen der Wannetalschule mit dem Dorf wird die Ortsverbundenheit zu Niedereimer weiter vertieft.
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