GV Haus & Grund Oeventrop

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Der 1. Vorsitzende von Haus & Grund, Bernhard Kraas konnte zur GV rd. 40 Mitglieder begrüßen.
Zunächst gedachte die GV der vier verstorbenen Vorstandsmitglieder Ludwig Grond, Bernhard Schulte, Heiner Niggemann (Ehrenvorsitzender) und Elisabeth Zacharias. Kraas wies darauf hin, dass es eine derartig unglückliche Konstellation in der nun 67-jährigen Geschichte wohl noch nie gegeben habe.
Im Anschluss daran trug Thomas Röttger seinen Geschäftsbericht vor. Er ließ das Jahr 2016 noch einmal Revue passieren und wies auf die einzelnen Aktionen und Tätigkeiten hin. Erfreulich aus Sicht von Haus & Grund sowie aller Oeventroper Bürgerinnen und Bürger ist der starke Rückgang bei den Grafitti-Schmierereien. Im Gegensatz zu den Vorjahren, musste Haus& Grund im letzten Geschäftsjahr nur 31 Euro in die Beseitigung der Schandmale aufwenden; hoffen wir, dass es so niedrig bleibt!

Vorstand erbitten die E-Mail-Adressen seiner Mitglieder

Ein ganz besonderes Anliegen ist dem Geschäftsführer die Komplettierung seines E-Mail-Verteilers. Röttger wies darauf hin, dass Einladungen und Bekanntmachungen grundsätzlich nicht mehr in Papierform verschickt werden, sondern ausschließlich nur noch über E-Mails bzw. der Homepage von Haus & Grund.
Alle Mitglieder, die zur GV 2017 keine Einladung per E-Mail erhalten haben, müssen noch ihre E-Mail-Adresse nachreichen. Es kann sein, dass sie zwischenzeitlich mal ihre Mail-Adresse geändert oder aber auch noch nie eine abgegeben haben! Bitte erledigen Sie dies an: info@thr-online.de, damit Sie zukünftig immer auf dem aktuellen Stand bleiben!
Rolf Schönert trat als Kassierer in Aktion. Nach seinen Angaben verlief das letzte Geschäftsjahr mit einem ganz kleinen Minus, die Finanzen sind absolut o.k.; der Verein verfügt über eine gute Kassenlage, die er aber auch gut gebrauchen kann, denn 2020 steht das 70-jährige Jubiläum an, das dann auch wieder standesgemäß gefeiert werden soll.
Kassenprüfer Franz-Josef Bauerdick legte den Bericht der Kassenprüfer vor. Er bescheinigte dem Kassierer eine ausgezeichnet Arbeit und stellte den Antrag auf Entlastung des Vorstandes; diese wurde einstimmig gewährt.

Elke Schuh und Ludger Schäfer neue Beisitzer der Ortsteile Dinschede und Oeventrop

Bei den Vorstandswahlen gab es durch den Tod zweier Beisitzer Veränderungen. Walter Koßmann wurde als 2. Vorsitzender wieder gewählt, ebenso wie Kassierer Rolf Schönert. Für Bernhard Schulte (Oeventrop) wurde Elke Schuh gewählt und für Elisabeth Zacharias (Dinschede) rückt Ludger Schäfer in den Vorstand.
Zu neuen Kassenprüfern wurden Albert Schlupp und Karl-Heinz Friedrich vorgeschlagen und gewählt.

Rauchmelderpflicht in Wohnungen

Im Anschluss an die geschäftsmäßigen Tagesordnungspunkte informierte RA Tim Treude, Geschäftsführer von Haus & Grund Westfalen) über die in Kraft getretene Verordnung „Rauchmelderpflicht in Wohnungen“. Er wies die Anwesenden auf Besonderheiten hin, die zwingend zu beachten seien.
Grundsätzlich sieht es so aus, dass in allen Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren (Rettungswege) Rauchmelder installiert werden müssen. Die Kosten trägt allein der Immobilienbesitzer. Er kann die Kosten auch nicht über die Nebenkostenabrechnung einholen, dies ist nicht erlaubt.
Die Versorgung der Rauchmelder mit Batterien nach der Erstausstattung obliegt grundsätzlich dem Mieter. Außerdem müssen die Rauchmelder jährlich einmal kontrolliert werden (+/- 3 Monate) (Verkehrssicherungspflicht durch den Eigentümer). Über diese Überprüfung muss ein Protokoll angefertigt werden!!! Das ist ganz wichtig für den Schadenfall. Der Immobilienbesitzer hat einmal im Jahr das Recht, die Räume, in denen die Rauchmelder installiert sind, zu kontrollieren. Will er die anderen Räume besichtigen, muss der Mieter damit einverstanden sein!
Herr Treude empfahl den Mitgliedern aber, die Kontrolle einem Schornsteinfeger, dem Installateur, der die Heizungsanlage wartet oder der Firma, die die Heizkosten ermittelt, zu übertragen. Diese Kosten können über die Nebenkostenabrechnung wieder eingeholt werden!
Weiterhin empfahl er, qualitativ hochwertigere Rauchmelder zu installieren anstatt der billigen Dinger für 3 oder 4 Euro. Über Haus& Grund kann z.B. der Rauchmelder Pyrexx PX1 erworben werden. Dieser kostet 25 Euro und ist über Haus & Grund ca. 5 Euro günstiger. Die Lebensgarantie der Batterie beträgt 12 Jahre!

Die derzeitige Situation im Dorf

Nach dem sehr interessanten und informativen Vortrag berichtete der Bezirksausschussvorsitzen Klaus Büenfeld über die derzeitige Situation im Dorf.

1. In Sachen Deponie Wildshausen gibt es keine neueren Erkenntnisse! Wald& Holz wolle aber im Jahre 2018 mit der Räumung beginnen. Zuvor werden an der Wildshäuser Brücke profilaktisch vorab die Lager erneuert, da die ca. 10.000 LKW alle diese Brücke benutzen müssen!

2. Die Glösinger Straße nerve ihn dermaßen, dass er sich schon fast nicht mehr traue, durchs Dorf zu gehen, da ihn sehr viele Bürgerinnen und Bürger auf diese kaum zu begreifende Bauaktion ansprechen. Für Mittwoch dieser Woche (8.3.) sei aber die Baufirma ins Rathaus einbestellt, um Rechenschaft über den Fortgang der Bauarbeiten ab zu legen.

3. In Sachen Dinscheder Ruhrbrücke informierte Büenfeld folgendermaßen:
Für den notwendigen Neubau werde in Kürze mit der Bodenuntersuchung begonnen und Gespräche mit den anliegenden Grundstücksbesitzern geführt. In der zweiten Jahreshälfte wird Straßen.NRW die Oeventroper Bürgerschaft in einer großen Versammlung über den Fortgang der Planungen informieren. Büenfeld erklärte, dass Straßen.NRW doch von dem Gegenwind aus Oeventrop beeindruckt sei (Unterschriften-Aktion).

Drei mögliche Alternativen stehen im Raum:

1. Vollsperrung der Ruhrbrücke, Abriss und Neubau. Die Fuß- und Radfahrerbrücke bleibt in der Bauphase bestehen (dies ist sicher die schlechteste aller Möglichkeiten).

2. Bau einer Behelfsbrücke (östlich) mit einspurigem Verkehr + Rad/Fußweg (mit Ampelregelung) Abriss von Ruhrbrücke und Fußgängerbrücke. Diese Variante führt zu elendig langen Staus und Wartezeiten – auch nicht gerade super!

3. Dinscheder Brücke sowie Rad- und Fußgängerbrücke bleiben in der Bauphase erhalten! Östlich wird eine neue Brücke erbaut. Diese wird dann im Schiebeverfahren an den Standort der heutigen Brücke seitlich verschoben!
Bei dieser Variante kommt es dann allerdings zum Schluss hin zu einer 6-8-wöchigen Vollsperrung!

Bei den Mitgliedern von Haus & Grund fand diese 3. Variante die meiste Akzeptanz. Sicher ist eine 6-8-wöchige Vollsperrung eine hohe Belastung für die Bevölkerung, man war aber der Meinung, wenn man dafür 1 oder 2 Jahre die jetzige Brücke weiterhin so nutzen könne, dann wäre der Biss in den sauren Apfel nicht ganz so ekelhaft. Für die ärztliche Versorgung (Krankenwagen, Feuerwehr etc.) müsse dann für die 6-8 Wochen eine Sonderregelung her.

Gut informiert machten sich die Versammlungsteilnehmer auf den Heimweg!

Text und Foto: Franz-Josef Molitor
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