Hüstener Straßenkunst für guten Zweck versteigert

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Johanna Kenter (JZ Hüsten), Michaela Plaßmann (Kinder- und Jugendhilfe), Kirsten Minkel (Kulturbüro), Kathrin Ueberholz (Auktionatorin), Angelika Geue (VGH), Stepahn Köster (Sparkasse) - mit Künstler Leo - unterstützen die Versteigerungsaktion.Fotos: Albrecht
Hüsten: Hüsten |

25. Jahre „Wettbewerb der Straßenmaler“ wäre am 11. Oktober schon Grund genug zum Feiern gewesen. Aber: Um den freudigen Anlass zum Hüstener Herbst noch zu toppen, hatte man sich schon vorher entschlossen, die schönsten von der Jury gekürten Bilder nochmal zu „verwenden“.

Abfotografiert und auf Leinwand gezogen wurden in den letzten Tagen ingesamt 13 der vielen Kunstwerke, die auf dem „Hüstener Asphalt“ gelandet waren. Jetzt fand in der Sparkassen-Geschäftsstelle Hüsten die Versteigerung der Kunstwerke statt.
„Fünf Euro, wer bietet fünf Euro“, fragte Auktionatorin Kathrin Ueberholz am Mittwochabend voller Elan.

Wer bietet fünf Euro?


Und siehe da - die ersten Hände gingen hoch. Schließlich stand bei der ganzen Versteigerungsaktion ja der gute Zweck der Sache im Vordergrund: Der Erlös der Versteigerung - bei jedem Bild noch mal von der Sparkasse bis zu einer Summe von 25 Euro verdoppelt - sollte dem Verein für Kinder- und Jugendhilfe in Hüsten Nutzen bringen.

Vor dem Rennen um die besonderen Kunstwerke kamen noch einmal die Unterstützer der Aktion zu Wort. „Der Wettbewerb hat für das Kulturbüro der Stadt Arnsberg eine besondere Bedeutung“, erklärte Mitarbeiterin Kirsten Minkel. So leiste der Wettbewerb auf jeden Fall einen künstlerischen Beitrag für Stadt und Stadteil. Minkel dankte dem Verkehrs- und Gewerbeverein als Veranstalter des Wettbewerbs für den langjährigen Einsatz und dem Jugendzentrum Hüsten für die langjährige Begleitung.

Ungeduldiges Zappeln


Ungeduldiges Zappeln bei den jüngsten Besuchern der Auktion in der Sparkasse. Die hatte die Aktion mit Getränken und Naschereien für die Besucher zu einem kleinen Event werden lassen. Kaum merkbare Ungeduld auch bei Leon: Würde er wohl sein eigenes Bild ersteigern lassen können - von Mama und Papa?

Fünf Euro zum Ersten, schallte es durch die Kundenhalle, sieben Euro und, und, und. Schließlich holte Mama groß aus und überbot das letzte Angebot. Aha, so geht Versteigerung - aber Hauptsache, man kann das Werk - „Geisterportal“ getauft - am Ende mit nach Hause nehmen.

"Geisterportal" mit nach Hause


„Das kleine Gespenst“, „Mickie Mouse“, „Pferd mit Sattel“ oder „Meerjungfrau“ - insgesamt 13 Bilder standen auf der Liste von Petra Schmitz-Hermes und Kathrin Ueberholz, die die Versteigerung managten. Alle steigerten munter mit und zum Schluss war keines der zurvor ausgestellten Bilder mehr zu haben.

Die Aktion hat sich für den Verein für Kinder- und Jugendhilfe gelohnt: Der Versteigerungserlös hat mit der versprochenen Aufstockung durch die Sparkasse eine Summe von über 400 Euro ergeben, die dem Verein zur Verfügung gestellt wird.
„Wir können das Geld gut für die Einrichtung unseres neuen Anbaus mit Spielzeug aller Art gebrauchen“, erklärte Michaela Plaßmann vom Verein für Kinder- und Jugendhilfe Arnsberg. An der Marktstraße 59 in Hüsten hatte mit sich mit diesem Anbau für die künftige Arbeit des Verein erweitern können.
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