Niniviten tauchten in Hüstener Geschichte ein - AKD macht historischen Ausflug in die alte Freiheit

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Gespannt lauschen die Teilnehmer den Ausführungen des Ortsheimatpflegers Bernd Rahmann im Trauzimmer des „Haus Hüsten“
NIEDEREIMER In diesem Jahr unternahm der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer e.V. seinen Historischen Ausflug in die ehemalige Freiheit Hüsten. Niedereimer war über Jahrhunderte hinweg durch das Kirchspiel und die Amtsverwaltung mit dem Ort Hüsten eng verbunden.
An dem geschichtlichen Rundgang nahmen 26 interessierte Niniviten unter der Führung des Hüstener Ortsheimatpflegers Bernd Rahmann teil. Treffpunkt war die alterwürdige Petrikirche am Markt. Zur Kirche gab Bernd Rahmann ausführliche Erläuterungen und sogar der Kirchturm durfte bestiegen werden. Im Anschluss besuchten die Teilnehmer das ortsgeschichtlich wichtige „Haus Hüsten“, das älteste Steinhaus des Ortes aus dem 12. Jahrhundert. Nach der Besichtigung des alten Friedhofes, mit gusseisernem Kreuz, Kreuzweg und Gedenkstein ging es vorbei an den beiden letztverbliebenen Fachwerkhäusern in der Möthe zum ehemaligen Judenfriedhof. Über den einstigen Prachtboulevard mit seinen großzügig angelegten Bürgerhäusern, der heutigen Heinrich-Lübke-Straße, besuchte man im Anschluss das ehemalige Amtshaus. Hier gab Rahmann Informationen zur früheren Amtsverwaltung bis zur kommunalen Neugliederung im Jahre 1975. Den letzten Stopp, bevor die Führung in einem Lokal am Hüsterner Markt endete, machte die Gruppe an den vier „Stolpersteinen“ vor dem Haus Nummer 4. Hier lebte bis zu ihrer Verschleppung durch die Nazis eine jüdische Familie.
Alle Mitglieder und Gäste des AKD waren, trotz der widrigen Wetterverhältnisse, von der Führung durch die alte Freiheit Hüsten begeistert. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich der AKD bei Bernd Rahmann für den lehrreichen Nachmittag.
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