Spaziergang für Toleranz und Solidarität in Arnsberg

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Sina Humpe, Mehmet Yavuz, Hatice Kelter, Isolde Clasvogt und Tarik Ersöz hoffen für den friedlicihen Spaziergang morgen auf viel Untersützung. Fotos: Albrecht
Neheim: Neheim |

Arnsberg/Neheim. „Wir wollen ein Signal für Frieden und Toleranz in Arnsberg setzten“, sagt Isolde Clasvogt von der Initiative „Arnsberg sind WIR“. Sie lädt für den morgigen Sonntag, 25. Januar, zu einem „friedlichen Spaziergang“ ein, an dem sich - so hoffen alle Beteiligten - möglichst viele Arnsberger Bürgerinnen und Bürger beteiligen mögen.

Isolde Clasvogt, Sina Humpe, Hatice Kelter, Mehmet Yavuz und Tarik Ersöz haben den Spaziergang am morgigen Sonntag angestoßen. Als Initiative „Arnsberg sind WIR“ haben sie auch ganz konkrete Vorstellungen zu ihren Absichten, die sie in einer Art Manifest zusammen gefasst haben.

Toleranz in der Heimatstadt


Gemeinsam wollen sie zeigen, das Vielfalt, Solidarität und Toleranz in ihrer Heimatstadt Arnsberg zuhause sind. Ihr Spaziergang, so heißt es weiter in dem Papier, will die Gegensätze verschiedener Kulturen, Sprachen und Religionen zeigen. Vor allem aber, dass es normal ist, verschieden zu sein.

In der Vorbereitung dieses Spaziergangs hat es schon ein Treffen mit Vertretern anderer Vereine und Initiativen aus der Stadt Arnsberg gegeben. Rund 30 Teilnehmer unterstützen dabei die Absichten von „Arnsberg sind WIR“ und hoffen auf entsprechende Unterstützung durch die Mitglieder aus ihren Vereinen und Initiativen.

"Arnsberg sind WIR"


„Die aktuellen Flüchtlingsströme sind nur ein Auslöser“, erklärt Mitinitiatorin Sina Humpe. Nicht erst die aktuellen Vorfälle in Paris sowie die Demonstrationen in Dresden, Leipzig oder anderen Städten hätten bei „Arnsberg sind WIR“ den Anlass zu einer Reaktion gegeben.

Bei der Initiative sieht man sich auf einem richtigen Weg und freut sich über viele Unterstützer und sogar Zusagen für die Teilnahme morgen. Schützen, Kirchen, Parteien, Verbände, die IHK und andere hätten zu verstehen gegeben, dass sie den Spaziergang begleiten wollen.

Nach außen hin nur Gemeinschaft zeigen


Wenn auch viele Organisationen, Vereine und Verbände zusammenkommen: „Nach außen hin wollen wir nur Gemeinschaft zeigen“, erklärte Tarik Ersöz beim Pressetermin. Der Spaziergang soll erst der Anfang sein, weitere Aktionen für Toleranz und Solidarit seien denkbar und möglich.

Zum Spaziergang trifft man sich morgen um 16 Uhr vor der St. Johannes Kirche. Nach einer kurzen Begrüßung führt der Weg schweigend über Apothekerstraße, Bexleyplatz und Hauptstraße. Elektrische Lichter sind erwünscht und erlaubt.
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Hanni Borzel aus Arnsberg | 24.01.2015 | 11:49  
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