Weihbischof Bererbrinker nimmt sich viel Zeit für die Gemeinde / Familie ist der Kirche ein besonderes Anliegen

Anzeige
Weihbischof Hubert Berenbrinker inmitten der Besuchergruppe im Stephanushaus
NIEDEREIMER Auf eine der, nach seinen Worten, lebendigsten Gemeinde innerhalb der Diözese stieß Weihbischof Hubert Berenbrinker bei seiner Visitation in der Sankt Stephanusgemeinde Niedereimer. Für seinen Besuch Anfang der Woche nahm sich der Weihbischof richtig viel Zeit, um mit den Gemeindemitgliedern Erfahrungen auszutauschen und Meinungen einzuholen.
Schon zu Beginn seiner Statio - kurze Andacht mit Gebet und Gesang - hatte sich eine Vielzahl von Gläubigen in der Stephanuskirche eingefunden. Besonders schön fand es Weihbischof Bererbrinker das trotz der späten Stunde noch einige Kinder daran teilnahmen. Ihnen und ganz besonders den Familien oblag sein besonderes Augenmerk an diesem Abend. Denn Familie ist die kleinste Einheit der Kirche, in der gemeinsam gebetet, über Gott gesprochen und vor allem die Nächstenliebe gelebt wird. Gerade die Kirche als Ort der Gebete müsste wieder tiefer in das Bewusstsein der Familien rücken. Aber auch die Familien müssten wieder zur Kirche zurückfinden, als Ort des Glaubens und der Nächstenliebe. An der „Statio“ nahm auch Propst Hubertus Böttcher teil.
Im Stephanushaus begrüßte daran snschließend die Vorsitzende des Gemeindeausschusses Frau Maria Hosters den hohen Gast aus Paderborn im gut gefüllten Gemeindesaal. Hier hatten sich etwa 50 Gäste aller Altersgruppen eingefunden. Die Gemeindereferentin Schwester Ephrem erläuterte im Anschluss die allgemeine Situation der heimischen Kirchengemeinde. Peter Werdelmann vom Kirchenvorstand legte dem Würdenträger die Sachlage bezüglich der bevorstehenden Renovierung des Stephanushauses dar. Im Anschluss erläuterte Weihbischof Hubert Berenbrinker die heutige Stellung der Kirche in der Gesellschaft. Dazu gehörten kritische Fragen zur Kultur der Erstkommunion und des gegenwärtigen Kommunionempfangs sowie der Firmung. Ebenso griff er die aktuelle Flüchtlingsproblematik auf und bat die Teilnehmer „Raum für Flüchtlinge zu schaffen“. Er stellte heraus, dass die Kirche eine internationale Gesellschaft sei in der es keine Ausländer gäbe. Dieses machte er am Beispiel vieler Heiliger deutlich. Danach eröffnete er eine allgemeine Gesprächs- und Fragestunde. Hierbei stellte Frau Hosters die kirchlichen Gruppierungen vor, die für die Identität dieses Dorfes im heutigen Pastoralen Raum sehr wichtig sei. Weihbischof Berenbrinker betonte das gerade die Sankt Stephanusgemeinde Niedereimer ein gutes Beispiel für ein aktives Gemeindeleben sei und alles daran setzen sollte, dass dieser optimale Zustand auf lange Sicht so erhalten bleibt. Zum Schluss verteilte der Dekanatsreferent Josef Mündelein, im Auftrag von Weihbischof Berenbrinker, an jeden Gast ein kleines Kreuzchen zum Anstecken zur Erinnerung an diesen so konsensreichen Abend zwischen kirchlichem Würdenträger und Gemeinde. Das Kreuzchen steht im Zusammenhang mit dem „Zukunftsbild Kirche“, welches derzeit in aller Munde ist.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.