Die Nacht der Nächte

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Pfarrer Andreas Schulte segnete das Osterfeuer
Balve: Hauptstraße | Das Brauchtum wird gepflegt

Auch wenn der Karsamstag schon ein paar Tage zurückliegt, lohnt sich ein Blick auf die Auferstehungsmesse in Balve. Die Osternacht, die Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag, ist im Kirchenjahr für die katholischen Christen die „Nacht der Nächte“. Es ist die Nacht des Gedenkens an die Auferstehung von Jesus Christus.
Auch in der Hönnestadt wurden diese Stunden wieder besonders feierlich nach genau festgelegten Riten begangen.
Vor der St. Blasiuskirche entfachten die Gläubigen ein kleines Feuer in einer Metallschale, das Osterfeuer. Nach der Segnung durch Pfarrer Andreas Schulte versammelte sich die Gemeinde um das Feuer und es folgte die Entzündung der Osterkerze an den Flammen. Anschließend folgte der feierliche Einzug mit der brennenden Kerze in das dunkle Gotteshaus. Wie immer standen und saßen die Besucher bei dieser Auferstehungsmesse dichtgedrängt in dem Gotteshaus.
Eine Besonderheit in Balve: Am Sonntag hatte die Feuerwehr ihren „Einsatz“. Die Blauröcke holten die Osterkerze ab und brachten sie zum Osterfeuer. Denn mit diesem Licht wurde nach einem gemeinsamen Gebet das geschichtete Holz entzündet. Im Schein der Flammen nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zu zwanglosen Gesprächen und einem gemütlichen Miteinander. Dieses Brauchtum wird schon seit etlichen Jahren in Deutschland gepflegt und ist inzwischen in der hiesigen Region trotz immer wieder verschärfter Sicherheitsauflagen nicht wegzudenken.
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