19. März. Josef-Fest in Smakt (Niederlande).

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Die Gruppe ist etwa 40 Zentimeter groß
In diesem Jahr war die Feier im limburgischen Smakt zur Ehre des hl. Josef, des Bräutigams der Gottesmutter Maria, ganz besonders. Die Originalstatue des Heiligen mit dem kleinen Jesus war vor dem Altar in der Wallfahrtskirche aufgestellt, ohne dramatisierende Beleuchtung die man von der Josefkapelle her kennt, wo seit Jahr und Tag eine Kopie im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Das Original sei ein Produkt der Volkskunst, so sagt man. Bei näherer Betrachtung kann man dem zustimmen. Das Thema der Holzschitzkunst jedoch ist von einer Gewagtheit, die man sonst bei Heiligenbildern nicht kennt. Der Heilige hält Jesus nicht auf dem Arm, wie auch die Gottesmutter oder den Antonius von Padua dies zu tun pflegen, sondern scheint mit ihm unterschiedlicher Meinung zu sein über die Richtung die sie beiden gehen wollen. Viel deutlicher als bei der Kopie sehen wir dass Jesus den Blick nach oben gerichtet hat und mit dem kleinen Arm dorthin zeigen will. Zu Ihm, dem Allmächtigen Vater, soll der Weg gehen. Nicht dass ein frommer Jude etwas anders im Sinn hätte, aber der Weg des Jesus ist doch ergreifend anders.

Voller Inbrunst rezitierten die Gläubigen in der Smakter Wallfahrtskirche die alten Kirchengesänge, einst Gemeingut der römisch-katholischen Welt, in Wohlklang und Bedeutung jede Nationalhymne übertreffend. Jahrhunderte lang waren sie in der hl. Messe das Band das Menschen unterschiedlicher Herkunft erquickend mit einander verband und ihre Seele zu Gott erhob.
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Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein | 20.03.2015 | 18:00  
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