Die bildende Künstlerin Ellen Rijk in ArToll (April 2015)

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Farbrahmen von mir zugefügt
Aus dem holländischen Tilburg reiste Ellen Rijk an um mit anderen Frauen im ArToll-Gebäude an der Gestaltung ihrer Ideen zu arbeiten. Sie hat sich inspirieren lassen von einem Zitat aus dem Buch "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ von Éric-Emmanuel Schmitt (man denke an die tanzenden Derwische):
Ich drehe eine Hand gen Himmel und ich drehe mich. Ich drehe eine Hand gen Erde und ich drehe mich. Der Himmel dreht sich über mir. Die Erde dreht sich unter mir. Ich bin nicht mehr ich, aber eines der Atome die sich um die Leere drehen, die alles ist. Wie Monsieur Ibrahim sagte: „Dein Verstand sitzt in deinem Knöchel und dein Knöchel hat eine tiefgehende Weise zu denken“.
Der Umriss jener Frauengestalt in weiß, die Sie im Titelbild in klein sehen können, kehrt im Großen mehrmals in ihren Werken zurück. Eine junge Frau, so wie sie uns in vielen Werbungen begegnet, wurde zum Vorzeigebild für die drehende Bewegung in Kreisen des Monsieur Ibrahim. Und erlaubte, bei richtigem Lichtfall, die Erfahrung einer Körperlichkeit, einer Bewegung um eine Leere, die alles ist. Dies war vor allem bei dem Objekt zu sehen, das im zweiten Bild zu sehen ist. Die Illusion der Körperlichkeit bildet sich nur aus Schatten, die vom Tageslicht, künstlichem Licht und van den Betrachtern auf einen etwas zurückliegenden Hintergrund geworfen werden. Beschrieben ist das Objekt mit Zeilen jenes Zitates von Monsieur Ibrahim. Es könnte die Zierde einer Empfangshalle einer philosophischen oder naturwissenschaftlichen Fakultät sein.
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