Fußwaschung in der Nicolaikirche zu Kalkar

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Diese geschnitzte Gruppe vom Hochaltar der Nicolaikirche zu Kalkar stellt die Fußwaschung im Johannesevangelium dar. Dort bildet diese Szene die Einleitung zu dem Neuen Gebot Jesu an seinen Jüngern einander so zu lieben wie er sie liebt. Der Herr und Meister auf den Knien und wäscht dem Jünger Petrus die Füße, eine Aufgabe eigentlich für einen Sklaven oder niedrigen Knecht. Damals trugen die Menschen Sandalen und ihre Füße waren natürlich staubig. Petrus sträubt sich wenn er sieht wie der Herr sich erniedrigt, er muss aber diesen Dienst über sich ergehen lassen, weil es ein sehr allgemeinverständliches Zeichen für von Jesus gemeinten Dienen ist. Heute ist diese Fußwaschung nicht mehr sinnvoll, aber es gibt neue Wege!

Manchmal lädt die Steyler Mission Austräger ihrer Zeitschriften und Kalender zu sich zum Kloster in Steyl bei Venlo ein und serviert ein mehrgängiges Menü als Dankeschön. Die mehr als hundert Gäste werden dann bedient durch altgediente Missionare und man fühlt sich ein wenig wie Petrus und will es nicht erlauben, aber da muss man durch! Sicher, Austräger gehen durch Wind und Wetter zu allen Jahreszeiten und werden auch mal wie ein Hund vom Hof gejagt, wie mir selber mal passierte, aber das steht natürlich in keinem Verhältnis zum Leben der Missionare. Die Steyler Mission präsentiert sich hier...
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Günter van Meegen aus Bedburg-Hau | 21.02.2015 | 17:45  
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