In einem alten Weinkeller: Kunst von Ellen Beljaars

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In einer Kirche aufgestellt gab diese Gruppe Köpfe und schädelähnliche Keramiken Anlass zu vielen Diskussionen über Leben und Tod. Wenn Kunst zu Gesprächen anregt ist dies erfreulich, nichts ist so schlimm wie wenn sie den Menschen kalt lässt. Gruppiert in einem alten Weinkeller in Frankreich wirken die Objekte natürlich anders, aber allmählich spürt man, dass die Künstlerin, Ellen Beljaars, zum Denken über die großen Fragen der Menschheit, ob nun philosophischer oder theologischer Natur, anregen will. Anders als der außerordentlich schöne Kopf einer jungen russischen Tänzerin im gleichen Winzerhaus, der in jedem Privathaus immer wieder die Blicke auf sich ziehen wird, ist diese Installation von der Größe und vom Tiefgang des Themas her, eher für öffentliche Räume gedacht.

Man könnte sich vorstellen, dass diese Gruppe, die wirklich schon selber zum Nachsinnen anregt, zusätzlich noch auf eine andere Weise zu dem Betrachter sprechen könnte. Denkbar ist eine Sammlung von ausgesuchten Psalmversen, oder Versen aus anderen heiligen Büchern, die dann für eine Betrachtung ausgelost werden. Man könnte so Abschied nehmen von festgelegten und einengenden Titelschildchen und Gelegenheit zur einer unerwarteten Betrachtung bieten. Wenn Sie wollen können Sie es gleich ausprobieren mit Hilfe eines Zufallgenerators für Bibelverse...
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1 Kommentar
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 19.08.2015 | 20:28  
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