Karsten Weidisch eröffnet die Wallfahrtsaison. Fatima-Kapelle in Appeldorn.

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Für eine Nullachtfünfzehn-Messe kommen die Gläubigen nicht zur abgelegen Fatima-Kapelle in Appeldorn. Auch damals zogen am 13. Juni 1917 im portugiesischen Fatima, einen Monat nachdem drei Hirtenkinder eine Erscheinung der Gottesmutter gesehen hatten, bereits Neugierige zu jenem Feld des ursprünglichen Geschehens. Hinaus aus den Häusern, getrieben durch Neugierde, das tat schon damals Zachäus, der auf einen Baum kletterte um den Wanderprediger Jesus von Nazareth zu sehen. Die Mühe lohnt sich immer, das was man sieht prägt sich besser ein, das Gehörte klingt länger nach.

Pfarrer Karsten Weidisch machte von dieser Situation dann auch reichlich Gebrauch. Wie die Wanderprediger Franziskus von Assisi und Antonius von Padua vor langer Zeit predigte der Pfarrer fast auf freiem Feld über dringliche Sachen der Kirche und das Glaubensleben betreffend. In der langen Geschichte der Kirche stehen immer wieder Menschen auf die Tacheles reden, das war schon bei den Propheten so, bei Jesaja, Jeremia, Hosea, Sprecher für Gott, die meist ein karges und gebeuteltes Leben führten. Sie alle lebten mit ihren Landsleute und redeten zu ihnen in einer bildlichen Sprache. Die Lesung für Mittwoch den 13. Mai erzählte vom Apostel Paulus, der in Athen zu den Griechen predigte, was der Pfarrer als passendes Beispiel dafür aufnahm wie heute gepredigt werden sollte.
Es ist diesem jungen Priester zu gönnen, dass eine eigene Herde ihm folgen kann und dass auch Leute wirklich aus Neugierde mal auf einen Baum klettern!
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