Sankt Regenfledis in Hönnepel. Altar und Ambo von Christoph Wilmsen-Wiegmann

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Man spricht über die Liturgie vor dem zweiten Vatikanischen Konzil landläufig als von einer hl. Messe die vom Priester "mit dem Rücken zum Volk" zelebriert wurde.
Der Zelebrant wendete sich jedoch zu Gott hin, zum Gott-Vater, während er die eucharistische Opferhandlung verrichtete. Das Ritual betonte das in den Hintergrund treten der zelebrierenden Person und die Distanz zu den Gläubigen.

Die Reform des Konzils brachte die Hinwendung des Priesters zum Volk, die heilige Handlung sollte mit der versammelten Gemeinde vollzogen werden. Dazu brauchte man neue Altäre, da die Hochaltäre ungeeignet waren für die neue Liturgie.

Hier und dort stellte man anspruchslose Gebilde in den Raum, näher zum Volk. Gemeinden mit mehr künstlerischem Verstand bauten Kommunionbänke zu einem Altar um. Manchmal gaben sie einem Künstler den ehrenvollen Auftrag.

In der Sankt Regenfledis-Kirche in Hönnepel steht so ein Altar. Auch ohne die schönen Reben die ihn umranken beeindruckt er durch die bloße, edle Form. Altar und Lesepult sind aus einem Stück, unverrückbar, wie die unerlässlichen Deiche unserer Landschaft.
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