Schau mal, da setzt die Sissi über...

Anzeige
Roseninsel
Pöcking: Possenhofen Roseninsel | Schau mal, da setzt die Sissi über auf die Roseninsel. Vor gut 160 Jahren hätte man tatsächlich diesen Ruf vernehmen können.
Mit dem Rad unterwegs am Starnberger See.
Natürlich, man kommt nicht ohne einen Halt am Schloss Possenhofen und der unweit davon liegenden Roseninsel vorbei und auch nicht ohne sich an die Geschehnisse von damals zu erinnen.
Schloss Possenhofen in Besitz von Herzog Maximilian Joseph in Bayern dessen Tochter „Sissi“ Elisabeth, die spätere Kaiserin Elisabeth von Österreich und Königin von Ungarn wurde. Sissi verbrachte hier ihre Kindheit, war auch als Kaiserin oft am Starnberger See (damals Würmsee) und residierte im Hotel Strauch. Fast täglich ließ sie sich auf die Insel übersetzen.
Die Insel gehörte dem König von Bayern, Ludwig II. der sich sehr oft auf der Insel aufhielt, auch oft mit Sissi. Ludwig verlobte sich mit der jüngeren Schwester von Sissi, der Herzogin Sophie Charlotte in Bayern, spätere Heirat war jedoch für Ludwig ausgeschlossen. Den abgeschiedenen Ort Roseninsel nutzte Ludwig für Staatsempfänge u. a. war er auch oft mit Richard Wagner dort zusammen.
Ludwig sprach seine Verlobte Sophie stets mit Elsa an. Richard Wagners Lohengrin lässt grüßen. Und da ist sie auch die Verbindung: Ludwig II und Kleve, beide haben ihre Elsa. Briefe an Sophie unterschrieb er jedoch nicht mit Lohengrin, sondern mit Heinrich. Heinrich war der Sänger Heinrich Vogel zu dem er sich u.a. hingezogen fühlte. Heinrich sollte den Lohengrin singen, doch damit zog er den Unmut Richard Wagners auf sich.
Schräg gegenüber der Roseninsel steht das Monument Ludwig II von Bayern, die Sterbestelle mit Gedenkkreuz im Starnberger See bei Berg.
5
Diesen Mitgliedern gefällt das:
3 Kommentare
33.454
Annegret Freiberger aus Menden (Sauerland) | 06.06.2017 | 20:17  
15.298
Christiane Bienemann aus Kleve | 06.06.2017 | 22:19  
14.497
Günter van Meegen aus Bedburg-Hau | 07.06.2017 | 09:58  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.