Bedburg-Hau: Aus für Sekundarschule? Gemeinschaftsgrundschule platzt aus allen Nähten!

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Gemeinschaftsgrundschule St. Markus am Hauptstandort in Schneppenbaum
77 Schülerinnen und Schüler wurden bei der Sekundarschule Kleve für das Schuljahr 2016/17 angemeldet und daraus ergibt sich insgesamt nur eine Dreizügigkeit. Auf den Teilstandort Bedburg-Hau entfallen davon 25 Anmeldungen wovon nur 8 Schülerinnen und Schüler aus den Grundschulen Bedburg-Hau stammen. Dies hat zur Folge, dass es am Standort Bedburg-Hau nur eine Klasse geben wird und dazu ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich weil die Genehmigung für eine Zweizügigkeit ausgelegt ist.
Sollten für das Schuljahr 2017/18 die Anmeldungen nicht ansteigen, droht die Schließung des Teilstandortes Bedburg-Hau. Ende April soll ein Beratungsgespräch unter Beteiligung der Stadt Kleve bei der Bezirksregierung stattfinden um Lösungsmöglichkeiten auszuloten.
Der Gemeinderat wird sich am 21. April mit den Thema beschäftigen.

Ganz anders sieht die Situation in der Gemeinschaftsgrundschule St. Markus in Schneppenbaum (Hauptstandort) aus. Hier wird jeder Quadratmeter ausgenutzt. Die Schulleiterin Frau Schmidt-Neubauer teilte der Gemeindeverwaltung u. a. mit:
Von 13 Räumen wurden 4 komplett an den Offenen Ganztag abgegeben. Der Kunstraum ist praktisch nicht mehr nutzbar weil dieser vormittags für die Deutschförderung von Flüchtlingskindern mit ihren Eltern genutzt wird. Besonders problematisch ist die Arbeit der Sonderpädagogen, sie hätten keine Möglichkeit mit integrativen Kindern außendifferenziert zu arbeiten, es sei denn sie ziehen sich auf die Flure zurück, was aus Brandschutzgründen nicht erlaubt ist. Auch die Integrationshelfer haben keine Rückzugsmöglichkeiten um mit Kindern außerhalb des Klassenverbandes zu arbeiten.
Es gibt nur einen Arbeitsplatz für 13 Lehrerinnen im Lehrerzimmer. Das Lehrerzimmer wird darüber hinaus auch für Arbeitstreffen, Konferenzen, Klassenkonferenzen und andere Besprechungen genutzt. Frau Schmidt-Neubauer regt an, die räumlichen Situationen der Nachbarschulen zu überdenken. In Hasselt (Teilstandort) gäbe es beispielsweise 9 Klassenräume bei 4 Jahrgängen.
Auch mit diesem Thema wird sich der Gemeinderat in der Sitzung am 21.April beschäftigen.
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