Flämmarbeiten lösten Brand aus

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Glimpflich ging heute ein Heckenbrand aus. Die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau warnt vor dem Einsatz von Flämmgeräten.
Bedburg-Hau: Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau | Zu einem gemeldeten Brand eines Kleingebäudes musste heute (21.04.2017) um 10:49 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau ausrücken. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte eine Hecke. Der Eigentümer hatte mit seinem Nachbarn das Feuer bereits unter Kontrolle gebracht. Mit einem Schnellangriff übernahmen Feuerwehrmänner die Nachlöscharbeiten.

Ursache für den Brand waren Flämmarbeiten. Unkraut sollte beseitigt werden. Trotz, dass die Umgebung zuvor mit einem Wasserschlauch angefeuchtet wurde, fing eine Tuja-Hecke Feuer. In direkter Nähe stand ein Gartenhaus.

Im Einsatz waren 10 Feuerwehrmänner unter der Leitung der Gemeindebrandinspektoren Stefan Veldmeijer und Klaus Elsmann.

In diesem Zusammenhang möchte die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau dringend auf die zunehmende Brandgefahr durch den Einsatz von Abflammgeräten hinweisen.

Einsatzleiter Stefan Veldmeijer: "Abflammgeräte sind in den letzten Jahren in Mode gekommen, da sie das Zupfen von Unkraut von Hand ersetzen sollen. Abflammgeräte, meist mit Propangas befeuert, sind bei Discountern und in Baumärkten weit verbreitet und preiswert erhältlich. Sie arbeiten mit Temperaturen im Bereich von über 1000 Grad Celsius. In Abhängigkeit von mehreren, schlecht vorhersagbaren Faktoren wie Windstärke, Windrichtung, Funkenflug und der Trockenheit des Bewuchses - gerade bei warmer Witterung - können sich beim Abflammen kleine, lokale Flammen rasch zu einer brennenden Fläche ausdehnen. Mit Kleinlöschgeräten wie Feuerlöschern sind solche Brände nur noch im Entstehungsstadium unter Kontrolle zu bringen.

Gemeindebrandinspektor Klaus Elsmann rät unbedingt dazu, dass Nutzer beim Umgang mit Abflammgeräten unbedingt darauf achten sollen, dass eine Brandausbreitung auf ungewollte Bereiche nicht möglich ist. Sollte dies nicht sichergestellt werden können, sollte unbedingt auf die Verwendung dieser Abflammgeräte verzichtet werden. Zudem muss bedacht werden, dass die über 1000 Grad heiße Flamme kaum sichtbar ist. Dadurch kann es schnell zu Verbrennungen kommen. Lange Kleidung und geschlossene Schuhe sollten getragen werden.

Sollte es zu einem Brand kommen, sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 alarmieren."
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2 Kommentare
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Willi Heuvens aus Kalkar | 21.04.2017 | 18:11  
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Günter Rink aus Bedburg-Hau | 22.04.2017 | 09:11  
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